MMA Restliche Welt

Neuverpflichtungen müssen Drogentest bestehen

Verstärkte Dopingtests sollen laut Dana White die Chancengleichheit der Kämpfe erhöhen. (Foto: Mark Bergmann/GroundandPound)

Nur wenige Stunden nachdem die Meldung über Muhammed „King Mo“ Lawals positiven Dopingtest durch die MMA-Welt ging, verkündete die UFC- und Strikeforce-Muttergesellschaft Zuffa eine wichtige Änderung für zukünftige Neuverpflichtungen. So müssen Neuzugänge ab sofort noch vor der Vertragsunterzeichnung bei der UFC, bei Strikeforce oder bei der Reality-Serie „The Ultimate Fighter“ einen Dopingtest bestehen.

Neben dem neuen Einstiegstest werden die Athleten auch in Zukunft in Zusammenarbeit mit der jeweils zuständigen Sportaufsichtsbehörde vor ihren Kämpfen sowie stichprobenartig nach ihren Kämpfen auf leistungssteigernde Substanzen getestet.

„Die Gesundheit und Sicherheit unserer Kämpfer steht an erster Stelle, und wir nehmen das sehr ernst“, so UFC-Geschäftsführer Lorenzo Fertitta in einer Pressemitteilung. „Wir arbeiten bereits eng mit den Sportaufsichtsbehörden zusammen, um unsere Athleten zu schützen, und jetzt gehen wir einen Schritt weiter. Wir werden alle potentiellen UFC- und Strikeforce-Kämpfer vor der Vertragsunterzeichnung testen. Das zeigt, dass wir keine leistungssteigernden Substanzen in unserem Sport wollen.“

„Wir haben gesehen, was leistungssteigernde Substanzen in anderen Sportarten angerichtet haben und wir werden alles tun, um sie von der UFC und von Strikeforce fernzuhalten“, erklärte UFC-Präsident Dana White. „Unsere Sportler durchlaufen bereits Dopingtests nach den höchsten Standards der Sportaufsichtsbehörden. Dieses neue Konzept zeigt umso mehr, wie wichtig uns die Chancengleichheit der Kämpfer ist."

Für die knapp 350 bei Zuffa unter Vertrag stehenden Kämpfer ändert sich durch diese neue Regelung nichts.