MMA Restliche Welt

Nach großem Turniersieg: Mirko „Cro Cop“ tritt erneut zurück

Mirko Cro Cop (Foto: Rizin FF)

Mirko „Cro Cop“ Filipovic hat am Dienstag zum dritten Mal das Ende seiner MMA-Karriere verkündet. Nach dem Gewinn des großen Rizin Open-Weight Grand Prix soll diesmal aber wirklich Schluss sein.

„Das war definitiv mein letzter Wettkampf“, sagte Cro Cop nach seiner Ankunft in Zagreb im kroatischen Fernsehen. „Ich habe gesundheitliche Probleme und das ist auf jeden Fall das Ende meiner Karriere.“

Der 43-Jährige konnte sich Ende 2016 in drei Tagen sensationelle K.o.-Siege gegen Muhammed „King Mo“ Lawal, Baruto Kaito und Amir Aliakbari sichern und damit das Turnier der offenen Gewichtsklasse beim inoffiziellen Pride-Nachfolger, Rizin Fighting Federation, für sich entscheiden. Ein grandioser Karriereabschluss für den Kroaten, der in Japan durch seine Kämpfe bei K-1 und Pride FC zur Legende wurde.

„Das war wirklich ein ganz spezieller Moment“, so Cro Cop. „Es war ein festlicher Abend. Ich habe mich wirklich an der Schmerzgrenze bewegt. Das war bezüglich des Trainings die härteste Vorbereitung, die ich je durchgemacht habe. Es war zeitgleich die schmerzhafteste Vorbereitung, wegen den ganzen Verletzungen, die ich habe.“

Cro Cop sprach im Interview von kaputten Knien, die ihm in der Vorbereitung schwer zu schaffen machten. Ganz aus dem Sport verabschieden will sich Cro Cop aber nicht. In Zukunft möchte er weiterhin mit Kampfsport zu tun haben und sich auf das Training anderer konzentrieren.

Bereits im Jahr 2012 hatte sich Cro Cop vom MMA-Sport verabschiedet, um zukünftig wieder im Kickboxen anzutreten. Kein Jahr später feierte er in Japan aber sein Comeback, nur um Ende 2015 nach einem UFC-Sieg gegen Gabriel Gonzaga erneut die Handschuhe an den Nagel zu hängen. Anderthalb Jahre später kehrte Cro Cop schließlich ein weiteres Mal aus dem Ruhestand zurück, um am großen Rizin-Turnier teilzunehmen – mit Erfolg.