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MMA-Kämpfer nach Herzstillstand im Käfig wiederbelebt

CJ Hancock musste wiederbelebt werden (Mike Jackson / LFA)

Das ging gerade noch einmal gut aus: Am Freitagabend brach MMA-Kämpfer CJ Hancock während eines Kampfes bei Legacy Fighting Alliance 26 in Houston, Texas zusammen und erlitt einen Herzstillstand. Das anwesende medizinische Personal konnte den 32-Jährigen aber glücklicherweise wiederbeleben.

Hancock traf im Vorprogramm der Veranstaltung auf Charlie Ontiveros. In der zweiten Runde musste er einen Tritt zum Körper einstecken, woraufhin er nach einer kurzen Verzögerung zusammenbrach und aus dem Kampf genommen wurde. Der anwesende Cutman erkannte sofort, dass hier etwas nicht stimmt und rief das Sanitäter-Team zum leblosen Kämpfer. Die Sanitäter stellten einen Herzstillstand fest und begannen mit Reanimationsmaßnahmen. Mit Erfolg!

Hancock wurde stabilisiert und ins Krankenhaus gebracht. Dort stellten die Ärzte fest, dass er ein Nierenversagen erlitten hatte. Im Krankenhaus wurde er wegen starker Dehydrierung per Infusion mit Flüssigkeit versorgt. Hancock, der sich aktuell auf dem Weg der Besserung befindet, gab nach dem Vorfall an, einen harten Weight-Cut hinter sich gehabt zu haben.

„Ich bin heute Nacht im Käfig gestorben“, schrieb Hancock auf seiner Facebook-Seite. „Mir geht’s gut. […] Mein Herz hörte auf zu schlagen und ich hatte ein Nierenversagen. Sie haben Wiederbelebungsmaßnahmen eingeleitet und zweimal den Defibrillator angewendet und mich zurückgeholt. Ich weiß immer noch nicht, warum das passiert ist. Ich hatte einen harten Weight-Cut. Der Arzt sagt, ich sollte nicht mehr kämpfen. Ich bin am Boden zerstört. Ich denke, ich werde jetzt nur noch als Trainer aktiv sein. Ich plane immer noch, im BJJ anzutreten, wenn es mir besser geht.“