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MMA-Fan stoppt Mörder

Joseph Lozito (Foto via New York Times)

New York ist einer der wenigen Staaten in den USA, in denen MMA-Veranstaltungen noch verboten sind. Am vergangenen Wochenende erwies sich der – laut New Yorker Politikern – „barbarische“ und „sozialschädliche“ Sport als Lebensretter.

Joseph Lozito befand sich am Samstagmorgen in New York City auf dem Weg zur Arbeit, als ein Mann in seinem Zugabteil auf ihn zuging, ein Messer zückte und sagte: „Du wirst jetzt sterben.“

In den Stunden zuvor tötete dieser Mann bereits den Freund seiner Mutter, eine Frau, die seine Liebe nicht erwidert hatte und deren Mutter. Außerdem verletzte er auf seinem Weg zur U-Bahn einen Taxifahrer und einen Verkehrsteilnehmer.

Nun stand er vor Lozito, einem 40 Jahre alten MMA-Fan. Der Mann schreckte vor dem über 120 Kilogramm schweren Hünen nicht zurück und attackierte ihn mit seinem Messer. Lozito brachte ihn mit einem Single-Leg-Takedown zu Boden und hielt ihn dort fest, bis zwei Polizeibeamte eintrafen, die sich in der Kabine des Wagenführers aufgehalten hatten. Dabei trug Lozito vier Stichwunden am Kopf davon.

UFC-Präsident Dana White besuchte Lozito am Montag und lud ihn wegen seiner heldenhaften Tat ein, bei UFC 128 im benachbarten New Jersey als sein persönlicher Ehrengast dabei zu sein.