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Mirko Cro Cop holt Bellator-Kampf gegen Roy Nelson nach

Mirko "Cro Cop" Filipovic (Foto: Florian Sädler/GNP1.de)

Ein knappes Jahr, nachdem er zum ersten Mal für Bellator in den Käfig steigen sollte, wird Mirko „Cro Cop“ Filipovic nun endlich die Faustschützer für Scott Cokers Organisation überstreifen. Am 16. Februar soll der frühere Pride- und UFC-Kämpfer auf einen alten Bekannten treffen, es geht gegen Roy Nelson.

Genau jener Nelson, gegen den Filipovic bereits im Mai im Hauptkampf der 200. Bellator-Veranstaltung in London treffen sollte, bevor er sich schwer am Knie verletzte. Der Kampf wurde nur wenige Tage vor dem Event abgesagt. Doch Filipovic, mittlerweile bereits 44 Jahre alt, kämpfte sich ein weiteres Mal zurück und besiegte im September bei Rizin Roque Martinez durch technischen Knockout.

Der Kroate hatte ursprünglich geplant, seine legendäre MMA-Karriere mit dem Ende des Jahres 2018 in Japan ausklingen zu lassen, doch nachdem Rizin mit Floyd Mayweather einen anderen teuren Kämpfer für ihre Silvester-Gala verpflichtete, war für „Cro Cop“ kein Budget mehr vorhanden, weswegen der Kickboxer nun auch 2019 noch im Käfig stehen wird.

Am 16. Februar wird Filipovic nun einen Rückkampf gegen Roy Nelson erhalten, dem er bereits vor sieben Jahren bei UFC 137 durch technischen Knockout unterlag. Filipovic verließ anschließend die UFC, kehrte vier Jahre später für eine Revanche gegen Gabriel Gonzaga zurück und verabschiedete sich nach einem positiven Dopingtest nach Japan.

Für Nelson geht es gegen den Kroaten darum, wieder auf die Siegerstraße zurückzukehren. Zwar konnte „Big Country“ sein Bellator-Debüt gegen Javy Ayala gewinnen, anschließend unterlag er Matt Mitrione im Schwergewichts-Grand Prix knapp nach Punkten und wurde vor zwei Monaten von Sergei Kharitonov zum ersten Mal seit vier Jahren wieder ausgeknockt.

Die beiden Schwergewichte werden am 16. Februar in Uncasville im US-Bundesstaat Connecticut aufeinandertreffen und ein Programm verstärken, dass vom Duell zwischen Michael Page und Paul Daley angeführt wird und darüber hinaus auch den Comeback-Kampf von Vitaly Minakov gegen Cheick Kongo aufbietet.