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Minotauro will im Juni wieder ins Octagon

Nogueira bei der Physiotherapie. (Foto: sportv.globo.com)

In seinem letzten Kampf gegen Frank Mir, bei UFC 140, erlitt Rodrigo "Minotauro" Nogueira einen kompletten Knochenbruch. Nogueira weigerte sich in einem Kimura abzuklopfen und nahm damit die Verletzung in Kauf. Der Brasilianer musste sich wenige Tage nach der Begegnung im Dezember des letzten Jahres einer Operation unterziehen und befindet sich derzeit auf dem Weg der Besserung.

Die Narbe nach der Operation. (Foto: sportv.globo.com)

Wie unsere Kollegen von Sportv.com berichten, hatte Nogueira bereits vor seinem Duell gegen Mir Probleme mit beiden Schultern. Eine ausgekugelte rechte Schulter und eine Verletzung der Rotatorenmanschette im linken Schultergelenk machten eine Trainingsvorbereitung schwer.

Der 35-Jährige befindet sich derzeit in sportphysiotherapeutischer Betreuung und macht laut seinem Management große Fortschritte. Der PRIDE FC-Star hofft, mit Hilfe seiner Physiotherapeutin Angela Cortes im März wieder ins MMA Training einsteigen zu können.

„Rodrigo hat an Stabilität und ebenso an Flexibilität gewonnen“, so Cortes. „Er trainiert mit mir zwei bis drei Stunden täglich und macht große Steigerungen.“

Nogueira ist weiter fleißig. (Foto: sportv.globo.com)

Der Patient wurde zudem für seine Arbeitsmoral gelobt. „Er beschwert sich nie und will immer mehr tun, als ich ihm aufbrumme. Verlange ich zehn Wiederholungen, will er 30 machen. Er ist sehr entschlossen und ich denke, dass er bald wieder an seine einstigen 100 Prozent zurückgelangen wird.“

Dies erhoffen sich auch seine Fans, denn der frühere UFC Interimschampion plant, bis zum 16. Juni wieder einsatzbereit zu sein, schließlich findet dort UFC 147 in Sao Paolo, Brasilien, statt.