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Mike Swicks Gesundheitsprobleme

Mike Swick (Fotoa via PokerWire)

Der UFC-Kämpfer Mike Swick äußerte sich in einem Videostatement über seine Gesundheitsprobleme, die zu einem massiven Gewichtsverlust führten und seine sportliche Karriere erheblich beeinflussten.

Vor vier Jahren wurde Swick mit einer unheilbaren Dyspepsie (Verdauungsstörung) diagnostiziert. Daraufhin musste er seine Ernährung komplett umstellen und Medikamente zu sich nehmen. Dies hatte zur Folge, dass er über 13 Kilogramm verlor und von einem Halbschwergewicht zu einem kleinen Mittelgewicht wurde. Im Anschluss an seine Teilnahme an The Ultimate Fighter 1 gewann er in der UFC fünf von sechs Kämpfen, verlor aber mit der Zeit immer mehr Gewicht und auch Kraft und Energie.

Nach seinem Wechsel ins Weltergewicht siegte Swick viermal hintereinander, doch waren seine Leistungen bei weitem nicht so souverän wie früher. Für seine letzten beiden Kämpfe musste er nicht einmal Gewicht abkochen, da er sogar weniger wog als das oberste Gewichtslimit fürs Weltergewicht es vorgibt.

Nach seinem letzten Kampf, einer Aufgabeniederlage gegen Paulo Thiago im Februar bei UFC 109, wendete sich Swick verzweifelt an einen Spezialisten, da er um den Fortbestand seiner sportlichen Karriere besorgt war. Es stellte sich heraus, dass Swick nicht an einer Verdauungsstörung, sondern an Refluxösophagitis leidet, sozusagen an chronischem Sodbrennen. Ein Krankheitszustand, der heilbar ist.

Swick kündigte an, er werde sich demnächst ein Medikament injizieren lassen, das die Muskeln in seinem Bauch entspannen soll. Führt das nicht zum gewünschten Erfolg, habe er vor, sich verschiedenen Medikamententherapien zu unterziehen und notfalls sogar eine riskante irreversible Operation durchführen zu lassen, damit er seine sportliche Karriere auf jeden Fall fortsetzen kann.

 

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