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Miesha Tate: "Mein Arm ist nicht gebrochen."

Brutal: Ronda Rousey verbiegt Miesha Tates Arm im Armhebel. (Foto: MMAMania)

Die wohl einzigen guten Nachrichten der letzten Tage für die sympathische „Team Alpha Male“-Kämpferin Miesha Tate: Ihr Arm ist nicht gebrochen - ganz im Gegenteil zu ihrem Ego, denn der Kampf verlief nicht, wie es sich die Ex-Championess erhofft hatte.

In der Nacht zum Sonntag stand Miesha „Takedown“ Tate im Hauptkampf der Veranstaltung Strikeforce: Tate vs. Rousey und verteidigte dort ihren Bantamgewichtstitel gegen die Herausforderin „Rowdy“ Ronda Rousey aus Kalifornien. Die frühere Olympia-Judoka Rousey konnte dabei den Titel, wie vorher ankündigt, im wahrsten Sinne des Wortes „an sich reißen“, Tate mit einem Armbar den Arm ramponieren und sie damit zur Aufgabe zwingen. Heftige Bilder des verdrehten Ellenbogens kursierten im Internet, doch nun gab es positive Neuigkeiten aus Washington, wo Tate beheimatet ist.

Tate (Orange Shorts) gibt zu spät auf und erleidet einen krassen Armbruch. (Foto: Alfred Munoz)

„Es sah schlimmer aus, als es wirklich ist“, so Tate. „Ich wurde gestern geröntgt und habe keinen Bruch erlitten. Das wusste ich aber bereits, vom Gefühl im Arm. Ich werde mich demnächst noch einer Kernspintomographie unterziehen, dann weiß ich, wie es meinen Bändern und Gelenken geht.“

Ob das Ellenbogengelenk ausgekugelt war, was sehr wahrscheinlich ist, teilte Tate nicht mit, ebenfalls nicht wie lange sie am aktiven Geschehen gehindert sein wird, oder wie lange sich die allgemeine Rekonvaleszenz hinzieht.

In den kommenden Tagen wird sich klären, ob sich die Ex-Championess einer Operation unterziehen muss und wie der weitere Genesungsprozess verlaufen soll.