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Melvin Guillard fällt durch Drogentest – keine leistungssteigernde Substanz

Melvin Guillard (Foto: Valentino Kerkhof)

Melvin Guillard muss ein Jahr auf der Strafbank sitzen und eine Geldstrafe in Höhe von 10.000 Dollar zahlen. Wie die Sportkommission von Kansas bekanntgab, wurde Guillard bei einem Drogentest innerhalb der Wettkampfzeit bei Bellator 159 positiv getestet.

Welche verbotene Substanz dabei in Guillards Körper gefunden wurde, darf die Sportkommission nicht sagen. Es soll sich jedoch um keine leistungssteigernde Substanz handeln.

Guillard wurde in der Vergangenheit schon einmal positiv getestet. 2007 fiel Guillard nach seinem Kampf gegen Joe Stevenson durch einen Drogentest, da man Abbauprodukte von Kokain in seinem Kreislauf nachweisen konnte. Sein Sieg wurde damals in ein No Contest abgewandelt. Auch sein K.o.-Sieg gegen David Rickels bei Bellator 159 wurde ihm nun aberkannt.

Den Drogenkonsum begründete Guillard nach seinem positiven Test 2007 mit dem Versuch, den Tod seines Vaters zu bewältigen. Im Jahr 2008 musste Guillard deshalb in eine Entzugsklinik.