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Matthew Riddle erklärt Rücktritt vom MMA

Matthew Riddle verkündete das Ende seiner MMA-Karriere. (Foto: Dorian Szücs/Groundandpound.de)

Matthew Riddle beendet bereits mit 27 Jahren seine Karriere. Finanzielle Gründe gaben den Ausschlag für den früheren UFC-Kämpfer, dem aktiven MMA-Sport den Rücken zu kehren.

Wenn Geldprobleme dazu führen, dass ein Kämpfer seine Karriere beenden muss, ist es immer eine traurige Angelegenheit. Nun führt die Bezahlung im MMA zu einem weiteren frühen Karriereende: Matthew Riddle.

Der 27-Jährige sollte ursprünglich am Freitag im Rahmen von Bellator 99 seinen ersten Kampf für den neuen Arbeitgeber machen, fällt nun aber aufgrund einer verletzten Rippe aus. Da Riddle auch keine Chance auf einen weiteren Kampf in diesem Jahr und damit auf eine Bezahlung von Bellator sieht, beendet der Ringer seine aktive MMA-Karriere.

Riddle, der trotz der medizinischen Erlaubnis, Marihuana zu konsumieren, nach seinem zweiten positiven Tests nach dem Punktsieg gegen Che Mills Anfang des Jahres von der UFC entlassen wurde, unterschrieb im Sommer bei Bellator MMA, um am Weltergewichtsturnier teilzunehmen. Die Rippe verhindert nun diesen Einsatz drei Tage vor dem geplanten Kampf. Matthew Riddle beendet seine MMA-Karriere somit als reiner UFC-Kämpfer.

"Deep Waters" kam als Mittelgewicht ohne professionellen MMA-Kampf in die siebte Staffel von The Ultimate Fighter, unterlag dort in der zweiten Runde Tim Credeur, bekam aber trotzdem einen UFC-Vertrag. Anschließend konnte er sich eine Bilanz von sieben Siegen bei drei Niederlagen erkämpfen. Wäre er nicht zweimal positiv auf Marihuana getestet worden, hätte Riddle momentan eine Serie von vier Siegen in Folge.