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Matt Mitrione äußert sich nach kurzfristigem Rückzug vom Fedor-Kampf

Matt Mitrione (Foto: Bellator MMA)

Lange hatten MMA-Fans auf das US-Comeback von MMA-Legende Fedor Emelianenko hin gefiebert, am Ende blieben aber nur enttäuschte Gesichter. Matt Mitrione musste seinen Kampf gegen Emelianenko krankheitsbedingt absagen, nur wenige Stunden vor Bellator 172.

Grund für die kurzfristige Absage sind laut Mitrione Nierensteine, die ihn noch immer plagen und einen Kampf unmöglich machten.

Auf Twitter schrieb Mitrione dazu: „Danke, dass ihr die Qualen versteht, die ich durchmache, während ich versuche diesen gigantischen Stein auszuscheiden, und das nur mit einer Aspirin-Tablette.“

Nach der Kampfabsage brodelte die Gerüchteküche. Viele Fans warfen dem früheren UFC-Kämpfer vor, aufgrund von Angst einen Rückzieher gemacht zu haben. Auch für diese Leute hatte Mitrione eine Nachricht parat.

„Und an alle Pappnasen, die die Nerven haben, mir Angst und Vortäuschung vorzuwerfen: Kommt und haltet meine Eier, während ich versuche, endlich diesen Stein auszupinkeln“, schrieb der 38-Jährige.

Auf der Pressekonferenz nach Bellator 172 gab Bellator-Präsident Scott Coker an, dass sich Mitrione schon Anfang der Woche nicht wohl fühlte. Er selbst dachte, es habe nur etwas mit den Nerven zu tun, Mitriones Team vermutete eine Magenverstimmung. Nach der offiziellen Waage am Freitag spürte Mitrione dann ein leichtes Stechen in der Seite. Sein Zustand verschlechterte sich so sehr, dass er am Samstagmorgen schließlich ins Krankenhaus musste.

Wann Fedor Emelianenko nun das erste Mal im Bellator-Käfig stehen wird, ist unklar. Scott Coker sagte dazu auf der Pressekonferenz: „Er ist heiß darauf, in den Käfig zurückzukehren. Und wir sind heiß darauf, ihn kämpfen zu lassen. Ich denke in den nächsten Monaten wird Fedor im Käfig von Bellator stehen.“