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Matt Hughes will zurück in den Käfig

Ex-UFC-Champion Matt Hughes kann sich mit dem Ruhestand noch nicht abfinden. (Foto: Josh Hedges/Zuffa)

Nachdem Matt Hughes im vergangenen September, bei UFC 135, von Josh Koscheck schon in der ersten Runde ins Reich der Träume der geschickt wurde, verkündete er, sich erst einmal zurückziehen und über den Fortgang seiner Karriere nachdenken zu wollen. Es war eine Art halber Rücktritt eines früheren UFC-Champions, der sich nun offenbar doch noch nicht so recht mit dem eigenen Ruhestand abfinden kann.

So beantwortete Hughes die Frage, ob er sich mittlerweile für oder gegen ein Karriereende entschieden habe, im Nachgang von UFC on FOX 2 folgendermaßen:

„Ich persönliche habe eine Entscheidung getroffen: Ich möchte noch einmal kämpfen. Meine Frau sagt mir allerdings, ich soll zurücktreten. Dana (White) ist hier das Zünglein an der Waage, wir werden also mit ihm sprechen und sehen dann, was passiert.

UFC-Präsident White hatte in der Vergangenheit bereits großen Stars wie Chuck Liddell einen Riegel vorgeschoben, wenn die das Ende der eigenen Karriere nicht wahrhaben wollten. Hughes machte deutlich, dass auch in seinem Fall alle mit der Entscheidung des UFC-Patriarchs leben müssten – auch seine Frau.

„Ich denke, Dana wird die Entscheidung treffen. Meine Frau ist eine tolle Lady, aber sie wird mir nicht sagen, wann Matt Hughes in Rente geht“, so der UFC Hall of Famer.

Über passende Gegner oder einen Termin für sein Comeback hat sich mittlerweile 38-Jährige aber nach eigener Aussage noch keinerlei Gedanken gemacht: „Ich hoffe nur, dass ich überhaupt kämpfen kann. Dann sehen wir weiter. Ich habe niemand bestimmten im Auge. […] Sobald ich wieder in Form bin, würde ich mich freuen, wieder in den Käfig zu steigen. Auch das ist aber eine Frage, die Dana für mich beantworten wird.“

Matt Hughes galt zu seiner Glanzzeit, zwischen 2001 und 2006, als dominantestes Weltergewicht der Welt. Zweimal hielt er den Gürtel der UFC, verteidigte ihm damals rekordverdächtige sieben Mal in Summe. Seine Ära endete bei UFC 65, als er einen Rückkampf gegen Georges St. Pierre verlor und damit gewissermaßen das Zepter an den heute regierenden Kanadier übergab.

Hughes besiegte in seiner Karriere große Namen wie St. Pierre, B.J. Penn oder Royce Gracie. Seit er den Gürtel an GSP abgegeben hatte, fand er jedoch nie wieder zu seiner alten Form. Von seinen letzten neun Kämpfen gewann er lediglich vier, zuletzt unterlag er B.J. Penn (November 2010) und Josh Koscheck (September 2011).