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Matt Hamill beendet MMA-Karriere

Matt Hamill sagt Ade: „Ich habe es einfach nicht mehr im Blut, zu kämpfen." Foto: Zuffa LLC.

Nach sechs Jahren und 13 Kämpfen wird UFC-Halbschwergewicht Matt Hamill seine MMA-Handschuhe an den Nagel hängen. Dies gab er heute in einer persönlichen Botschaft auf seiner Internetpräsenz bekannt. Hamill hatte seine letzten beiden Kämpfe verloren, zuletzt gegen Alexander Gustafsson, bei UFC 133.

Nach eigener Aussage trägt sich Hamill mit dem Wunsch zurückzutreten bereits seit UFC 130, wo er Quinton Jackson einstimmig nach Punkten unterlag. Als Grund für die Entscheidung nennt er fehlenden Kampfgeist:

„Ich habe es einfach nicht mehr im Blut, zu kämpfen. Meine letzten beiden Kämpfe haben das gezeigt“, so der The Ultimate Fighter 3-Teilnehmer.

In der Botschaft beklagt Hamill eine nicht enden wollende Serie von Verletzungen, die ihn offenbar bereits seit Beginn seiner Karriere verfolgt: „Ich werde seit The Ultimate Fighter von Verletzungen geplagt, die mein Training erheblich beeinträchtigt haben. […] Ich war nie zimperlich mit meinem Körper. Und nach 28 Jahren als Wettkampfsportler ist es nun an der Zeit, ihm endlich Ruhe zu gönnen.“

Finanziell ist das Ringer-Ass nach sechs Jahren in der UFC offenbar mehr als abgesichert: „Die UFC war sehr gut zu mir und gab mir die Möglichkeit, ein hervorragendes Einkommen zu verdienen. Dies hat es mir ermöglicht, auch außerhalb der UFC etwas aufzubauen.“

So zum Beispiel sein eigenes Trainings-Center „Mohawk Valley MMA“, auf das er sich nun verstärkt konzentrieren will, ebenso wie auf den im Herbst erscheinenden Film „Hamill“ – eine Dokumentation über sein Leben. Hamill war der erste gehörlose Kämpfer in der UFC.