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Maiquel Falcao verhaftet

Maiquel Falcao (Foto via mmajunkie.com)

Der brasilianische Chute Boxe-Kämpfer Maiquel Falcao (26-3) wurde nach Angaben der Kollegen von MMAJunkie in seinem Heimatland verhaftet. Dem UFC-Kämpfer wird vorgeworfen, gegen eine im Jahr 2002 verordnete Hausarreststrafe verstoßen zu haben. Nach Angaben seines Camps wurde Falcao in Brasilien im Jahr 2002 zu einer 24 Monate langen Hausarreststrafe verurteilt, welche er auch regelkonform abgesessen haben soll. Jedoch habe das Mittelgewicht nach acht Monaten seinen Wohnsitz gewechselt. Da Falcao von seinem damaligen Anwalt zugesichert bekommen habe, dass dies nicht gegen die damaligen Auflagen verstöße, hätte der Brasilianer dementsprechend seinen Umzug vollzogen.

Als jedoch Falcao am gestrigen Nachmittag in sein Heimatland einreiste, wurde er an Ort und Stelle in Pelotas, Brasilien verhaftet. Berichten zur Folge rechnet das Chute Boxe-Camp mit einer schnellen Freilassung, jedoch müsste man noch auf eine Stellungsnahme der staatlichen Vertreter warten. Verwunderlich sei auch, dass Falcoa sich bereits mehrere Male seit besagter Strafe in Brasilien aufgehalten habe und deshalb das Verhalten der Justiz nicht ganz nachvollziehbar wäre.

Update:

Wie nun bekannt wurde, ist Falcao nach vier Tagen Haft nun mit einer Bewährungsstrafe von 18 Monaten wieder auf freiem Fuß gesetzt. Laut seines Camps soll es dem MMA-Kämpfer gestattet sein, das Land verlassen zu dürfen. Jedoch sei Falcao dies nur erlaubt, sofern es mit seinem Beruf, also einem bevorstehenden Kampf, zu tun habe.

Im Jahr 2002 wurde Falcao aufgrund eines Vorfalls in einem Nachclub in Brasilien zu einer Hausarreststrafe von 24 Monaten verurteilt. Bei diesem Vorfall wurde eine Frau verletzt. Falcao bestätigte zur damaligen Zeit am Tatort gewesen zu sein, aber stritt jegliche Beteiligung am Vorfall ab.