MMA Restliche Welt

Louis Taylor: Abus steht hoch im Kurs, aber ich bin schon das ganze Turnier der Außenseiter!

Am kommenden Montag steht Abus Magomedov in New York dem Amerikaner Louis Taylor gegenüber und kämpft um eine Million Dollar Siegprämie in der ersten Staffel des Mittelgewichtsturniers der Professional Fighters League. Taylor fühlt sich dabei wohl in der Außenseiterrolle.

„Abus Magomedov steht gerade sehr hoch im Kurs, aber ich bin schon das ganze Turnier lang der Außenseiter“, sagte Taylor im MMA Junkie Radio. „Erst seit kurzem denken die Leute, dass ich wirklich gewinnen kann. Ich weiß das schon die ganze Zeit. Ich habe von Anfang an zu hören bekommen, dass ich es nicht schaffe. Aber nach meinem zweiten Kampf hat sich der Ton so ein klein wenig verändert. Sowohl in der PFL-Chefetage als auch bei den Fans.“

Genügend Selbstvertrauen hat Taylor also bereits. Der 39-Jährige ist wie sein Finalgegner Abus Magomedov bei der PFL noch unbesiegt und hat seit seiner WSOF-Titelchance gegen David Branch vor zwei Jahren keinen Kampf mehr verloren gegeben. Der Amerikaner freut sich auf die Herausforderung von Magomedov und darauf, seine Kritiker mundtot zu machen.

„Er ist ein starker Kämpfer. Ich mag es, wenn meine Gegner das Beste in mir zum Vorschein bringen. Wenn ich jemanden besiegt habe, hieß es anschließend oft, dass der Gegner nicht so gut gewesen sein muss. Ich hoffe, dass man das auch über Abus sagen wird, wenn ich ihn schlage. Er ist ein aufstrebender Kämpfer, aber ich werde der Welt zeigen, was ich kann. Die Leute wissen das immer noch nicht und das ist ein Problem.“

Besser spät als nie will der 39-Jährige, der bereits für Bellator und Strikeforce im Käfig stand, nun auf der großen Bühne der PFL aller Welt seine Talente vorstellen und das neue Jahr 2019 als Turniersieger und mit einem großen Scheck zu beginnen: „Jeder Kampf ist eigen, jeder Kampf ist der größte Kampf deiner Karriere. Ich war sehr froh, dass ich beim letzten Mal zwei Kämpfe an einem Abend machen konnte. In meinem Kampf gegen Rex Harris war ich nicht so gut drauf, aber ich konnte gegen John Howard schnell zurückkommen. Das war gut, so musste ich nicht mit diesem schlechten Gefühl nach Hause und ewig auf den nächsten Kampf warten. Jetzt bin ich bereit, gegen Abus Magomedov eine noch bessere Show abzuliefern.“