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Lombard: "Ich wusste, dass er vor mir wegrennen würde."

Die kubanische K.o.-Maschine Hector Lombard. (Foto: ZUFFA LLC)

Hector Lombard gab bei UFC 166 sein Debüt im UFC-Weltergewicht gegen MMA-Veteran Nate Marquardt. Das Ergebnis war ein explosiver Knock-out. Bereits nach nur 1:48 Minuten war alles vorbei (GnP berichtete). Während der frühere Bellator-Champion seine Faust siegreich in die Luft streckte, befand sich Marquardt währenddessen im Land der Träume.

„Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis“, so Lombard wenige Sekunden nach seinem Kampf. „Ich wusste, dass Nate (Marquardt) vor mir wegrennen würde. Ich wollte bereits in der Vergangenheit gegen ihn antreten. Er war es aber diesmal, der nach mir gefragt hat.“

Der Kubaner äußerte sich zudem zu seinen Kritikern, schien jedoch keinen Gegnerwunsch für die neue Gewichtklasse zu haben: „Ich bin es gewohnt, dass Leute zweifeln. Viele meinten, dass ich zu schwer sei für diese Gewichtklasse. Nein, das schaffst du nicht. Nein, du kannst das nicht. Leute reden viel."

"Ich kämpfe für mich und für die UFC, damit sie gute Begegnungen auf die Beine stellen können. Ich habe keinen Gegner, dem ich gegenüber stehen will. Ich werde oft gefragt, gegen wen ich als nächstes antreten will. Es ist mir gleich. Ich würde jedoch gerne im Dezember kämpfen.“

Nach dem souveränen Erfolg gegen Marquardt sollte dem 35-Jährigen ein Gegner der Top-Ten sicher sein.