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Krylov debütiert, Leites und Palelei kehren zurück

Nikita "The Al Capone" Krylov (Foto: Nikita Krylov)

Die UFC kündigte einige Kämpfe für ihre Veranstaltungen im August an. So dürfen sich die Fans auf das Debüt von Nikita Krylov oder auf die Comebacks von Thales Leites und Soa Palelei freuen.

Im April 2009 kämpfte der Brasilianer Thales Leites (20-4) gegen Anderson Silva um den Mittelgewichtstitel der UFC. Dieser Kampf läutete eine Serie von zwei Niederlagen in Folge ein, aufgrund der ihn die UFC im Sommer desselben Jahres entließ. Seitdem gewann Leites in Brasilien, Schweden und Kanada sechs von sieben Kämpfen, die letzten gegen Matt Horwich, Jeremy Horn und Tor Troeng.

Am 3. August feiert Leites bei UFC 163 sein Comeback. In Rio de Janeiro, Brasilien trifft er auf den Engländer Tom Watson (16-5). Im Februar besiegte Watson in einem der aufregendsten Kämpfe des Jahres den Bulgaren Stanislav Nedkov durch technischen Knock-out.

Außerdem für UFC 163 neu angesetzt ist ein Kampf im Halbschwergewicht zwischen dem Brasilianer Vinny Magalhaes und dem Australier Anthony Perosh. Magalhaes verlor im April bei UFC 159 gegen Phil Davis einstimmig nach Punkten, Perosh wurde bei seinem letzten Auftritt im Juli 2012 in sieben Sekunden von Ryan Jimmo K.o. geschlagen.

Nikita Krylov debütiert bei UFC 164

Debütant gegen Rückkehrer heißt es am 31. August bei UFC 164, wenn die Schwergewichte Nikita Krylov (14-0) und Soa Palelei (18-3) in Milwaukee, Wisconsin aufeinander treffen.

Der 21 Jahre junge Ukrainer Krylov gewann alle seine 14 Kämpfe in der ersten Runde. Zuletzt besiegte er den Nürnberg Gabriel Tampu bei der M-1 Challenge 38 durch technischen Knock-out. Der Mann mit dem illustren Kampfnamen „The Al Capone“ steht in seinem UFC-Debüt einem Mann gegenüber, der ebenfalls noch nie das Urteil der Punktrichter abwarten musste: Palelei gewann 18 Mal vorzeitig.

Im Dezember 2007 kämpfte der Australier zum ersten und einzigen Male in der UFC. Bei UFC 79 unterlag er Eddie Sanchez. Seitdem siegte er in zehn von elf Kämpfen. Einzig Daniel Cormier musste er sich geschlagen geben.