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Kommt Fedor zur UFC?

Laut der „Los Angeles Times“ soll die UFC auf ihrer Pressekonferenz am Freitag verkünden, dass eine Einigung mit Fedor Emelianenko erzielt werden konnte. Eine „Quelle mit Informationen über die Verhandlungen“ wird genannt. Fedor wird heute eine eigene Pressekonferenz in Anaheim, Kalifornien, abhalten. Fraglich ist allerdings, ob die Verhandlungen so kurzfristig haben erfolgen können.

UFC-Präsident Dana White hat jedenfalls (mal wieder) „große Neuigkeiten“ für die Pressekonferenz angekündigt. Als weitere Möglichkeiten werden gehandelt: Die Einführung einer neuen Gewichtsklassen (195 Pfund) und ein TV-Deal mit einem großen Sender.

Einiges spricht für die neue Gewichtsklasse, weil die UFC-Kommentatoren Rogan und Goldberg in letzter Zeit kräftig Werbung für eine 195 Pfund-Division betrieben haben. Die derzeitige Welle von sogenannten „Catchweight“-Kämpfen zwischen Mittelgewicht und Halbschwergewicht ist ebenso ein Anzeichen dafür. Die Zugpferde dieser neuen Division wären Rich Franklin, Wanderlei Silva und Dan Henderson. Gegen die neue Gewichtsklasse spricht das ohnehin schon dünn besiedelte Mittelgewicht, welches dadurch noch unattraktiver würde.

Die Ankündigung eines TV-Deals gilt als die unwahrscheinlichste Möglichkeit. In der Vergangenheit scheiterte eine Zusammenarbeit zwischen der UFC und HBO an der strikten Produktionskontrolle der UFC. HBO wollte wie gewohnt unabhängig berichten und eigene Kommentatoren einsetzen. Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Spike TV und das stetige Wachstum der eigenen PPV-Einnahmen sprechen gegen eine Veränderung. Erst vor wenigen Wochen konnte ein neuer Rekord mit 1,5 Millionen verkauften PPVs durch UFC 100 aufgestellt werden.