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King Mo: Bellator FC und Profi-Wrestling

Zwei neue Königreiche für "King Mo". (Foto: WVR)

Das Thema „UFC“ hat sich für Muhammed Lawal alias „King Mo“ erst einmal erledigt. Laut unseren amerikanischen Kollegen von Sherdog wird der ehemalige Strikeforce Halbschwergewichtschampion in Kürze gleich zwei neue Verträge unterzeichnen: bei Bellator FC und bei dem Profi-Wrestling-Veranstalter TNA.

Wann Lawal für eine der beiden Organisationen debütieren wird, ist momentan noch unklar. Einerseits laboriert er noch an den Auswirkungen einer Knieverletzung und einer Staphylokokkeninfektion, andererseits hat ihn die staatliche Sportkommission von Nevada (NSAC) noch bis September  gesperrt. Der Grund hierfür ist ein positiver Dopingtest: Lawal wurde im Januar nach seinem TKO-Sieg über Lorenz Larkin die Einnahme des anabolen Steroids Drostanolon nachgewiesen.

Der positive Dopingtest ist aber nicht der Grund, weswegen sich Lawal neue Arbeitgeber suchen musste. Der charismatische Ringer wurde von Strikeforce entlassen, weil er die NSAC-Kommissarin Pat Lundvall über den Kurznachrichtendienst Twitter als „rassistische Schlampe“ beschimpft hatte. Grund für diesen verbalen Ausraster ist eine von Lundvalls Fragen an Lawals bei dessen Anhörung: Sie wollte wissen, ob er Englisch lesen und verstehen könne.

Die doppelte Verpflichtung von Lawal ermöglicht Bellator FC und TNA Wrestling ab dem nächsten Jahr sendungsübergreifende Werbemöglichkeiten. Denn während Bellator FC momentan noch auf MTV2 läuft, ist die MMA-Organisation ab 2013 auf Spike TV zu sehen – und damit auf demselben Sender wie TNA Wrestling.