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Kaum aus dem Knast wieder rein in den Ring

Brett Rogers nannte sich einst "The Baddest Man on the Planet". (Foto: 411mania.com)

Brett Rogers wird am Jahresende wieder in den Ring steigen, knapp zwei Wochen nachdem er seine Haftstrafe abgesessen haben wird. Ein kurzer Rückblick zu den Geschehnissen der letzten Monate.

Strikeforce trennte sich im Juli von Schwergewichtstitelanwärter Brett Rogers (12-4), da dieser aufgrund von häuslicher Gewalt und Gefährdung von Kindern in seinem Heim in Minnesota verhaftet wurde. Im alkoholisierten Zustand soll er am 26. Juni seine Frau geschlagen und gewürgt haben. Die darauf folgende Gerichtsverhandlung im September verurteilte Rogers zu einer 60-tägigen Haftstrafe. Dazu musste der Amerikaner eine Geldstrafe von 500 US-Dollar zahlen, während er nach seiner Entlassung für weitere drei Jahre auf Bewährung sein wird. Laut den Kollegen von HDNet hat sich das Ehepaar erneut zusammengefunden und die vergangenen Probleme beiseite gelegt.

Nun gibt es sportliche Neuigkeiten zu verkünden, denn der nächste Kampf für Rogers wurde vor wenigen Stunden angekündigt. Der Amerikaner soll in der japanischen Neujahrs-Show in der Saitama Super Arena auf Tim Sylvia (30-7) treffen. Dies würde bedeuten, dass Rogers, 17 Tage nach seiner Haftentlassung bereits wieder im Ring stehen würde. Ob dies ausreichen wird um sich auf einen Kampf mit Ex-UFC Champion Sylvia vernünftig vorbereiten zu können, bleibt abzuwarten.

Sylvia konnte sich zuletzt am 5. November gegen Andreas Kraniotakes bei „ProElite: Big Guns“ nach Punkten durchsetzen.

Brett Rogers (11-3) kämpfte zuletzt gegen Eddie Sanchez bei den Titan Fighting Championships 20 im September und verlor dort nach Punkten.