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Josh Koscheck muss nach UFC 124 unters Messer

Koscheck musste viel einstecken. (Foto via mmafightingwords)

Die Nachwehen von UFC 124 sind schmerzhaft. Josh Koscheck muss sich nach dem Fünf-Runden-Duell gegen UFC Weltergewichtschampion Georges St. Pierre unters Messer legen. GSP bearbeite Koschecks Auge stetig mit harten Jabs und Kicks, was Koschecks Augenhöhlenknochen unter dem immerwährenden Druck zersplittern ließ. GSP riskierte wenig und geriet nie in Gefahr, ließ Koscheck jedoch keine Chance.

Koscheck wurde erst diese Woche operiert, wie ein Sprecher seines Managements verlauten ließ. Es wurde darauf gewartet, bis die Schwellung zurückgeht, erst dann könnte man den operativen Eingriff beginnen um den Augenhöhlenbruch zu beheben.

Bereits in der ersten Runde schwoll Koschecks Auge an und später zu, da es andauernd von einem treffsicheren GSP bearbeitet wurde. Der behandelnde Arzt war ab der dritten Rundenpause um den Herausforderer besorgt und kurz davor, den Kampf abzubrechen, doch Koscheck konnte ihn umstimmen. Dies zeigte zwar Koschecks Kämpferherz, der niemals aufgab, verschonte ihn aber nicht vor einer weiteren Tracht Prügel mit der dazu verbundenen Niederlage in seiner Kampfbilanz.

Koscheck wurde über die volle Distanz deklassiert und ließ zu keiner Zeit am klaren Punktsieg für GSP, der mit 50-45 auf der Wertungsskala aller Punktrichter gewertet wurde, zweifeln.

Koscheck berichtete gestern über seinen Twitter-Account, dass er sich in Boston befinde und dort der OP unterziehen werde. Er stellte dazu ein Foto mit dem aktuellen Zustand seines Auges online.

Foto via Twitter