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Josh Barnett im Fokus der WADA

Josh Barnett wird unangekündigt getestet (Foto: ZUFFA LLC)

Josh Barnett darf wieder in Las Vegas kämpfen. Das Schwergewicht, das bei UFC 168 auf Travis Browne treffen wird, bekam diese Woche die Kampflizenz von der Nevada State Athletic Commission. Voraussetzung dafür sind unangemeldete Dopingproben der World Anti-Doping Agency, kurz WADA, die im schlimmsten Fall wöchentlich bis zum Kampf am 28. Dezember stattfinden können.

Josh Barnett, in der Vergangenheit leider mehrfach auffällig geworden, ist damit der erste UFC-Kämpfer, der diesem Prozedere unterliegt. Der einstige Schwergewichts-Champion der UFC und langjährige PRIDE-Kämpfer verlor seine Kampflizenz 2009, nachdem er zum dritten Mal in Nevada positiv getestet wurde. Bei Affliction sollte er damals auf Fedor Emelianenko treffen, die Dopingprobe verhinderte den Kampf und sorgte gleichzeitig für das frühe Ende der MMA-Organisation.

Die UFC kündigte bereits an, die Kosten, die mit den unangekündigten Tests einhergehen, zu übernehmen. Josh Barnetts letzte Dopingprobe im Anschluss an seinen Erstrundensieg über Frank Mir nach UFC 164 blieb negativ. Barnett hat seit seinem Titelgewinn gegen Randy Couture bei UFC 36 nicht mehr in Las Vegas gekämpft.