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Jose Aldo fürchtet nur Gott und einen leeren Teller

Jose Aldo (Foto: Tobias Bunnenberg/Groundandpound.de)

Die Ansichten von Manager und Sportler sind nicht immer dieselben. Kaum hatte Anthony Pettis bei UFC 164 eine Herausforderung an Jose Aldo ausgesprochen, meldete sich dessen Manager Andre Pederneiras via Twitter zu Wort. Pettis solle seinen frisch gewonnenen Leichtgewichtstitel abgeben, wenn er gegen Aldo um den Federgewichtstitel kämpfen wolle. Doch wenn es nach Aldo geht, sind dafür keine Auflagen nötig.

UFC-Präsident Dana White mutmaßte auf der Pressekonferenz nach UFC 164, die Aussagen von Aldos Manager könnten die Fans glauben lassen, Aldo hätte Angst vor einem Kampf gegen Pettis. Heute antwortete Aldo in einem Interview mit dem brasilianischen TV-Sender Combate, er hätte nicht einmal vor einem Kampf gegen den Schwergewichtschampion Cain Velasquez Angst.

„Es macht mir Spaß zu kämpfen – egal gegen wen ich kämpfe, egal in welcher Gewichtsklasse“, sagte Aldo. „Setzt mir Cain als Gegner vor und ihr werdet einen Kampf sehen; das Gewicht ist dabei egal.“

Aldo und Pettis hätten bereits am 3. August bei UFC 163 aufeinandertreffen sollen. Pettis verletzte sich jedoch bei seiner Vorbereitung und kämpfte stattdessen am 31. August bei UFC 164. Nachdem er Benson Henderson den Leichtgewichtstitel mit einem Aufgabesieg abnahm, sagte Pettis, er habe mit Aldo noch „eine Rechnung offen“.

„Ich fürchte in diesem Leben nur Gott und einen leeren Teller“, sagte Aldo. „Wenn ein Schwergewicht auf der Straße gegen mich kämpfen will, würde ich dann fragen, in welcher Gewichtsklasse er sei? Nein. Ihr könnt also diesen verdammten Kampf ansetzen und mit dem Gelaber aufhören. Diesen Kampf wollen alle sehen. Sorge dafür, dass er stattfindet, Dana.“

Wie schnell es zu einem Duell zwischen Aldo und Pettis kommen könnte, ist momentan noch unklar, denn Pettis verletzte sich Samstagnacht am Knie. Eine endgültige Diagnose wird erst für Mitte der Woche erwartet.