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Jon Jones verletzt

Holt wieder einmal die Kohlen aus dem Feuer: Phil Davis. (Foto via Zuffa LLC)

Das Drama war von Anfang an da, die Wortgefechte hatten auch schon begonnen – doch jetzt das: Der UFC Halbschwergewichtschampion Jon Jones sagte seine geplante erste Titelverteidigung gegen seinen ehemaligen Teamkollegen Rashad Evans ab.

Die Kollegen von MMAJunkie.com und der Canadian Press berichten, dass sich Jones bei seinem Titelgewinn im März gegen Mauricio „Shogun“ Rua einen Bänderriss in der rechten Hand zugezogen hat, der ihm nach wie vor Probleme bereitet. Es ist momentan unklar, wie lange Jones tatsächlich ausfallen wird – für den am 6. August bei UFC 133 angesetzten Halbschwergewichtstitelkampf wird er jedenfalls nicht mehr rechtzeitig fit.

Déjà-vu für Rashad Evans: Als für ihn ein Titelkampf gegen Mauricio Rua angesetzt war, verletzte sich Rua am Knie und fiel daraufhin monatelang aus. Damals entschied sich Evans dazu, so lange zu warten, bis Rua wieder fit ist. Dies kostete ihm dann seinen Titelkampf, da er sich zwischenzeitlich selbst verletzte. Diesmal will Evans nicht warten, sondern er nimmt einen Ersatzgegner an und trifft bei UFC 133 auf den unbesiegten Nachwuchskämpfer Phil Davis.

Dies ist eine großartige Gelegenheit für Davis, sich mit einem Sieg endgültig an der Spitze der Halbschwergewichtsklasse zu etablieren. Dieses Jahr ersetzte er bereits kurzfristig den verletzten Tito Ortiz und sprang mit nur einem Monat Vorbereitungszeit ein, um gegen Antonio Rogério Nogueira anzutreten. Davis besiegte den Brasilianer einstimmig nach Punkten – sein fünfter Sieg seit seinem UFC-Debüt im Frühjahr 2010.