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Johny Hendricks: „Ich bin der Champion“

Johny Hendricks verlor am Samstag umstritten nach Punkten. (Foto: Florian Sädler/Groundandpound.de)

Selten wurde ein Punkturteil so lautstark kritisiert wie das des Kampfes zwischen UFC-Weltergewichtschampion Georges St. Pierre und Herausforderer Johny Hendricks vom vergangenen Samstag. Nach fünf Runden erklärten zwei von drei Punktrichtern St. Pierre zum Sieger. Ein Großteil der Zuschauer und Kampfsportexperten wertete den Kampf jedoch für Hendricks, der sich ebenfalls als klaren Sieger des Duells sieht.

„Ich bin der Champion“, sagte Hendricks auf der Pressekonferenz nach UFC 167. „Ich habe ihn im Stand und im Ringen ausgepunktet. Ich habe alles getan, um zu gewinnen, nur die zwei Punktrichter habe ich nicht überzeugt. […] Ich habe gerade den besten Pound-For-Pound-Kämpfer geschlagen. Schaut euch ihn an, schaut euch mich an. Meine Hände sind vom Schlagen seines Gesichts ganz wund und der Gürtel ist nicht bei mir. Das ist scheiße.“

Mehrfach brachte Hendricks seine Fäuste ins Ziel. In der zweiten Runde stand der Champion nach harten Treffern sogar auf wackeligen Beinen, konnte den Kampf auf zwei von drei Punktrichterzetteln aber noch drehen.

Ein sofortiger Rückkampf wurde direkt ins Gespräch gebracht. Auch UFC-Präsident Dana White, der den Kampf ebenfalls für Johny Hendricks wertete, bestätigte den Plan, St. Pierre und Hendricks schnellstmöglich wieder gegeneinander antreten zu lassen. Hendricks zeigte sich zuversichtlich, im zweiten Kampf noch stärker aufzutreten.

„Ich verspreche euch: das wird nicht noch einmal passieren“, machte Hendricks klar. „Ich werde stärker und schneller zurückkommen. Ich werde mir den Hintern aufreißen, um diesen Gürtel zu gewinnen.“