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Jason Miller liefert Erklärung für Debakel beim Venator-Wiegen

Jason Miller (Foto: Florian Sädler)

Ganze elf Kilogramm zu viel brachte Jason „Mayhem“ Miller am vergangenen Freitag beim offiziellen Wiegen für Venator FC 3 in Mailand auf die Waage. Der Titelkampf im Mittelgewicht gegen Luke Barnatt konnte deshalb nicht stattfinden. Nun lieferte Miller eine Erklärung zu dem Fiasko.

„Wie ich bereits sagte, ich bin 'Mayhem' (dt. Chaos) und wenn ich etwas mache, dann so richtig“, sagte Miller scherzend im „Beyond the Fight“-Podcast mit Chael Sonnen. „Um ehrlich zu sein, ist das alles erst am Tag des Wiegens passiert. Ich hatte vergessen, den Jetlag mit einzuplanen. Eine Nachricht an alle Kämpfer da draußen: Wenn ihr Probleme mit dem Jetlag habt, Gewicht machen wollt und noch etwa sieben Pfund zu viel drauf habt, dann kauft euch nicht mehrere Liter Wasser und lasst sie neben eurem Bett stehen, weil ihr dann auch mit zu hohem Gewicht auf die Waage steigen werdet.“

„Ich war ziemlich leicht“, erklärte Miller weiter. „Ich war guter Dinge, aber ja… der Jetlag und ich kaufte mir ein paar Liter Wasser. Als ich dann am nächsten Tag aufgewacht bin, war das Wasser weg und ich dachte mir: 'Was zur Hölle habe ich getan? Ich bin am Arsch.' Ich fühle mich deswegen schrecklich, aber es ist so, dass  ich vier verdammte Jahre lang kein Gewicht machen musste. Deswegen bin ich nicht überrascht.“

Miller sollte am Samstag ursprünglich gegen Luke Barnatt um den Mittelgewichtstitel von Venator FC antreten. Aufgrund des hohen Übergewichts wurde Miller aber aus dem Kampf gestrichen. Kurzfristig stellten die Veranstalter dann am Kampftag noch ein Duell zwischen Miller und Mattia Schiavolin im Halbschwergewicht auf die Beine, das Miller in der zweiten Runde durch Rear-Naked Choke verlor.