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Jason „Mayhem“ Miller verhaftet

Jason Miller wurde verhaftet. (Foto: Randy Stewart/Creative Commons)

Jason „Mayhem“ Miller wurde am gestrigen Dienstag in Orange County, Kalifornien verhaftet. Dem Online-Klatschmagazin TMZ zufolge brach der kürzlich entlassene UFC-Kämpfer in eine Kirche ein und sprühte splitterfasernackt mit einem Feuerlöscher um sich.

Am Montagmorgen wurde dem Bericht zufolge die Polizei wegen einen möglichen Einbruchs in einer Kirche in Mission Viejo alarmiert. Als die Beamten eintrafen, seien das Erdgeschoss sowie die erste Etage mit weißem Schaum aus einem Feuerlöscher bedeckt gewesen. Zudem seien die Räume teils verwüstet gewesen.

In der zweiten Etage habe man dann Miller gefunden, der demnach nackt und völlig bei Sinnen auf einem Sofa saß.

Miller wurde daraufhin wegen Einbruch in Gewahrsam genommen und sitzt momentan im Intake Release Center in Santa Ana. Die Kaution wurde auf 20.000 US-Dollar festgelegt. Das Verhör wurde für Mittwoch angesetzt.

Erst vor wenigen Tagen fiel der mittlerweile vom Sport zurückgetretene MMA-Kämpfer durch merkwürdiges Verhalten über den Kurznachrichtendienst Twitter auf. „Bring dich um, Dana White. Wir flehen dich alle an“, so Miller während einem bis dahin friedlichen Dialog mit dem UFC-Präsidenten.

Dieser zeigte sich später sehr unwohl über das von Miller gestartete Wortgefecht. Nach UFC 150 äußerte sich White gegenüber unseren Kollegen von MMA Heat zu dem Vorfall.

„Er hat mich angeschrieben, ich habe zurückgeschrieben und Scherze gemacht“, so White. „Und als wir weiter geschrieben haben... das habt ihr ja gesehen.“

Miller stand bereits in der Vergangenheit im Mittelpunkt einiger Vorkommnisse. So war „Mayhem“ zum Beispiel essentieller Bestandteil der berühmten „Strikeforce: Nashville“-Schlägerei. Außerdem soll es nach seiner Niederlage bei UFC 146 einen nicht weiter beschriebenen Vorfall hinter den Kulissen gegeben haben, der ihm letztendlich den Job in der UFC kostete.

„Der Kerl nimmt Medikamente“, so White weiter. „Er hat einige Probleme und ich will nicht, dass er durch mich noch weiter am Boden zerstört ist. Er hat angefangen, auf Twitter wie ein Idiot zu reden, also habe ich ihm dementsprechend geantwortet. Jetzt wünschte ich, ich hätte das nicht getan.“

Auch wenn White schon in der Vergangenheit kleinere Auseinandersetzungen mit Miller hatte, wünscht er ihm nur das Beste für die Zukunft: „Was auch immer sein Ziel in diesem neuen Kapitel seines Lebens ist, ich hoffe er ist dabei erfolgreich und es geht ihm gut.“

Keine zwei Tage nach Whites Worten sieht es alles andere als gut für Miller aus.