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Jason „Mayhem“ Miller muss ins Gefängnis

Jason Miller (Foto: Florian Sädler/GNP1.de)

In den letzten sieben Jahren wurde Jason „Mayhem“ Miller etliche Male verhaftet, aber eine Gefängnisstrafe konnte er immer wieder vermeiden. Diesmal nicht. Ein Richter verurteilte ihn vor wenigen Tagen zu einem Jahr Knast.

Jason Miller bekannte sich vor einem Gericht in Kalifornien schuldig, Vandalismus begangen und ein Näherungsverbot missachtet zu haben. Laut Medienberichten ging Miller einen Deal ein, der ihm „nur“ ein Jahr Gefängnis einbringen würde.

Die neuesten Anschuldigungen stammen von einem Vorfall, der sich im Oktober 2018 in Kalifornien ereignete. Miller wurde zulasten gelegt, das Grundstück einer Bekannten betreten und dort Gegenstände zerstört zu haben, darunter ein Marmortisch, mehrere Türen und ein Garagentor. Nach dem Vorfall wurde er von der Polizei in Gewahrsam genommen und saß seitdem in Untersuchungshaft.

Zu diesem Zeitpunkt war Miller noch auf Bewährung. Im November 2017 bekannte er sich vor Gericht der häuslichen Gewalt schuldig. Damals kam er mit drei Jahren Bewährung davon, welche aber in eine vierjährige Gefängnisstrafe umgewandelt werden könnte, wenn er gegen die Bewährungsauflagen verstößt. Durch den Deal kam Miller mit einer einjährigen Gefängnisstrafe davon.

Millers zahlreiche Konflikte mit dem Gesetz begannen im August 2012, nur wenige Monate nach seiner Entlassung aus der UFC. Seitdem hat er nur noch einmal gekämpft, im Mai 2016 bei Venator FC in Italien.