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„Ich werde gewinnen, egal wie das Finale endet!“

Ben Askren (Sherdog.com)

Vor etwas mehr als zwei Wochen traf der Bellator-Weltergewichtschampion, Ben Askren, auf den Veteranen Nick Thompson und konnte sich nach drei Runden zu je fünf Minuten eine einstimmige Punkteentscheidung sichern. Der ehemalige olympische Ringer zeigte sich zufrieden mit seiner Leistung, stellte jedoch auch Verbesserungsbedarf in den Raum. „Ich habe gut gekämpft und Nick war ein guter Gegner, ich muss aber daran arbeiten, besser beim Beenden von kämpfen zu werden,“ erklärte er gegenüber GroundandPound.de. „Aber das wird noch kommen!“

Obwohl der Kämpfer aus Scottsdale, Arizona bisher ungeschlagen in seiner MMA-Karriere ist, welche mittlerweile acht Kämpfe umfasst, hat sich Askren entschieden, sein Training weiter zu intensivieren und dafür nach Wisconsin zu ziehen. „Ich bin gerade dabei, den Umzug nach Wisconsin vorzubereiten,“ berichtete er uns. „Dort werde ich bei Roufus Sport trainieren.“ Die Roufus Sport Academy ist das sportliche Zuhause von Athleten wie den UFC-Veteranen Pat Barry, Alan Belcher, Matt Mitrione oder Anthony Pettis, womit dem noch jungen Kämpfer viele Möglichkeiten geboten werden sollten, seinen Horizont zu erweitern.

Als nächster Gegner wartet der Sieger des derzeit laufenden Weltergewichtsturniers auf den Champion. Für das Finale dieses Turniers konnten sich der ehemalige UFC-Kämpfer Jay Hieron und der ungeschlagene Rick Hawn qualifizieren, was einen interessanten Kampf verspricht. Einen Favoriten wollte Askren dabei jedoch nicht nennen. „Es ist schwer zu sagen, wer sich durchsetzen wird. Ich denke, es wird ein enger Kampf.“ Unabhängig davon, hat er jedoch offensichtlich keine Angst um seinen Titel. „Ich werde gewinnen, egal wie das Finale endet.“

Zur Zukunft von Bellator, in anbetracht deutlich schwankender Zuschauerzahlen, konnte bzw. wollte sich der Champion nicht äußern. „Ich weiß nicht, ich hoffe [,dass man sich auf längere Zeit durchsetzen kann.]“