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„Ich wäre bereit dazu, ihre Visage einzuschlagen!“

Miesha Tate - noch gut gelaunt. (Foto: girlswithmuscle.com)

Ronda Rouseys (4-0) hatte vor wenigen Tagen einige Worte für Strikeforce Bantamgewichtschampioness Miesha Tate (12-2) übrig, in denen es hieß, Rousey würde ihr den Titel problemlos abnehmen können. Keine schmeichelnden Worte für die aktuelle Titelträgerin die daraufhin zur Situation Stellung nahm.

Tate sagte den Kollegen von AOL Rousey sei, ihrer Meinung nach, nicht bereit für einen Titelkampf, schließlich habe die 24jährige bisher bloß vier professionelle MMA-Kämpfe bestritten. „Sie soll sich hinten anstellen“, so Tate, die derzeit auf einen Rückkampf gegen Sarah Kaufman (14-1) hofft. Die Kanadierin Kaufmann konnte Tate 2009 nach Punkten besiegen, woraufhin die 25jährige Tate seitdem auf eine Neuauflage wartet.

„Wir wissen nicht einmal was für ein Potential Rousey besitzt“, so Tate. „Wenn sie ihre Armbar nicht bekommt und dann wie ein Frosch auf dem Rücken landen, wer weiß, wahrscheinlich wird sie mit Ground and Pound KO geschlagen oder klopft ab. So würde es ihr jedenfalls gegen mir ergehen.“

Selbstbewusste Worte der Titelträgerin, denn Rousey konnte bisher all ihre sieben MMA-Begegnungen (3 davon als Amateurin) durch Armbar gewinnen, und das jeweils in wenigen Sekunden der ersten Runde. Dominanter als jede andere Strikeforce Kämpferin in diesem Jahr, woraufhin die Judo-Spezialistin selbst einige Worte zu sagen hatte:

„Ich denke dieser Kampf macht Sinn, schließlich will Strikeforce das Beste für Frauen MMA und das ist das Duell das die Fans sehen wollen. Wir sollten den Hype nutzen.“ Mit „Hype“ meint Rousey den aktuellen Rummel um ihre Person, aufgrund der spektakulären Siege, als auch den aktuellen Status von Tate, die von den Kollegen von Fighters Only, vor wenigen Tagen, bei den World MMA Awards 2011 zur Kämpferin des Jahres gewählt wurde.

Miesha Tate ist die derzeitige Nr.1 im Bantamgewicht (Foto: Brandon Olimpiada Photography)

Ein Problem besteht jedoch derzeit laut Tate: Rousey hat bisher keine einzige Begegnung im Bantamgewicht bestritten, sondern kämpft im Federgewicht. „Sie sollte zuerst einen Fight im Federgewicht annehmen bevor sie sich einen Titelkampf gegen mich verdient, oder?“

Ob Rouseys Weg, ähnlich wie der von Brock Lesnar in der UFC sein wird, bleibt abzuwarten. Schließlich konnte auch Lesnar, ohne großen Vorlauf, bereits früh um den Titel kämpfen und war dabei erfolgreich.

„Ich denke es ist sinnvoller Rousey erst einige Siege im Bantamgewicht einfahren zu lassen, wenn sie dazu überhaupt in der Lage ist“, so Tate. „Dann würden die Zuschauer wissen wer sie überhaupt ist. Wenn sie dann noch wirklich gegen mich kämpfen will, wäre ich gerne bereit dazu ihr ihre Visage einzuschlagen. Sie will das hübsche neue Gesicht des Frauen-MMA sein? Wenn ich mit ihr fertig bin, wird nichts mehr davon übrig sein.“

Es bleibt abzuwarten was die Organisation entscheidet, denn Strikeforce Matchmaker Sean Shelb wird die Entwicklung des Frauen-MMA im Auge behalten müssen wenn er die nächsten Kämpfe im Bantam-, sowie Federgewicht, ansetzt.