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"Ich hätte den Kampf nie annehmen sollen."

Hector Lombard (Foto: Bellator FC)

Hector Lombard (31-3-1) gilt als einer der weltweit besten Kämpfer im Mittelgewicht, schließlich war der Bellator-Champion nach einer Siegesserie von 25 Kämpfen in die UFC gekommen. Dort machte er in seinem Ersteinsatz jedoch keine gute Figur. Die enttäuschende Niederlage im UFC Debüt soll einen Grund gehabt haben, erklärte der Kubaner am Mittwoch.

„Ich will all meine Fans wissen lassen, dass ich meinen letzten Kampf verletzt angegangen bin“, so Lombard auf seiner offiziellen Facebook-Seite. „Ich habe ein angebrochenes Brustbein sowie gerissenes Knorpelgewebe im Training vor dem Kampf gegen Boetsch erlitten, wie mein Doktor mir bestätigte. Ich habe den Kampf trotz dieser Frakturen angenommen. Nun muss ich sechs Wochen pausieren. Ich hätte so nie kämpfen sollen, aber ich wollte meine Fans und die UFC nicht im Stich lassen.“

Lombard hatte seinen Mittelgewichtstitel bei Bellator für vakant erklärt, als er den Sprung zur UFC machte und galt als zukünftiger Titelanwärter auf Anderson Silvas Mittelgewichtsgold. Dieses Vorhaben verschiebt sich nun, denn UFC-Präsident Dana White hatte nach dem enttäuschenden Kampf Negatives zu vermelden.

„So ist das mit dem Hype“, erklärte White auf der Pressekonferenz nach UFC 149. „Wenn eine Menge Wirbel um eine Person gemacht wird und du diesen nicht in der UFC bestätigen kannst, ist es schnell vorbei damit. Gegner in der UFC sind nun mal ein anderes Kaliber als anderswo.“

White implizierte zudem, dass es sinnvoll wäre, wenn Lombard eine Gewichtsklasse tiefer kämpfen würde, somit aus dem Mittelgewicht ins Weltergewicht wechseln sollte. Dazu äußerte sich der 34-Jährige: „Ich fühle mich stark mit 83kg. Nur weil ich einen schlechten Kampf abgeliefert habe, heißt das noch lange nicht, dass ich auf 77kg runtergehe.“

Wie es mit dem vielversprechenden Mittelgewichtler weitergeht, und in welcher körperlicher Verfassung dieser nach seiner sechswöchigen Verletzungspause zurückkehren wird, bleibt abzuwarten.