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„Hector Lombard sollte ins Weltergewicht wechseln“

Schlecht gelaunt: UFC-Präsident Dana White. (Foto: Elias Stefanescu/GroundandPound)

Dana White war stinksauer nachdem der Großteil der Hauptkämpfe bei UFC 149 nicht das hielten, was sie vorher versprachen. Besonders Hector Lombard, der zuvor groß angekündigt wurde, enttäuschte den UFC-Präsidenten auf ganzer Linie.

Der Bellator-Champion, der 25 Kämpfe in Folge ungeschlagen blieb, lieferte sich einen lustlosen Kampf mit Tim Boetsch. Dana White bezeichnete das Duell als „grässlich“ und schlug vor, Lombard solle lieber im Weltergewicht auftreten.

„Lombard sollte in der 77kg-Klasse kämpfen, schließlich hat er die 84kg für das Mittelgewicht locker gepackt“, so White. Er ist klein und breit gebaut und ich denke, er kann die 77kg problemlos machen, ohne Witz.“

Die von White vorgeschlagene Gewichtsklasse würde seiner Meinung nach härter umkämpft sein als die von Lombard derzeit gewählte. „Das Weltergewicht ist knallhart”, so White.

Hector Lombard (Foto: Bellator)

Weiterhin hagelte es herbe Kritik: „Der Junge hatte eine Siegesserie von 25 Kämpfen im Rücken. Der Hype war riesig. Leute haben seit Monaten unaufhörlich über ihn geredet. Er wird in der Top-Ten geführt und dann kämpft er zum ersten Mal in der UFC und merkt, dass es seine ganz andere Welt ist als die die er vorher kannte.”

Wie es mit Lombard weitergeht bleibt abzuwarten. Fakt ist jedoch, dass der Kubaner dringend einen Sieg in der nächsten Begegnung benötigt, um es sich nicht mit Dana White und der UFC zu verscherzen.