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Häusliche Gewalt: Update zur Situation um War Machine

Christy Mack und War Machine (Foto: Keith Mills/Sherdog.com)

Am Freitagmorgen wurden die Pornodarstellerin Christy Mack und eine unbekannte männliche Person in einem Haus in Las Vegas, Nevada krankenhausreif geprügelt (GnP berichtete). Die örtliche Polizei hat als Hauptverdächtigen den ehemaligen Bellator-Kämpfer War Machine alias Jon Koppenhaver identifiziert. Über die Details des Vorfalls war bislang nicht viel belangt. Nun veröffentlichte jedoch Mack über den Kurznachrichtendienst Twitter ein Statement und Bilder, mit denen sie War Machine schwer belastet.

Christy Mack zufolge habe War Machine die Beziehung zu ihr bereits im Mai dieses Jahres beendet. Daraufhin sei er von Las Vegas zurück in seine Heimat San Diego gezogen. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag erschien er um 2 Uhr früh unangemeldet in ihrem Haus. Dort fand er sie und einen anderen Mann vor – angezogen und unbewaffnet.

War Machine soll laut Mack sofort auf den Mann eingeprügelt haben. Dann schickte er ihn weg und wandte sich Mack zu. Sie sollte sich vor seinen Augen duschen. Nachdem sie fertig war, schlug er sie. Dies resultierte in 18 Frakturen im Gesicht, einer gebrochenen Nase, fehlenden Zähnen, Prellungen und Blutungen, einer angebrochenen Rippe und einem Leberanriss. Außerdem soll er sie mit einem stumpfen Messer bedroht und die Haare abgeschnitten haben.

Anschließend soll War Machine versucht haben, sie zu vergewaltigen, bekam aber keine Erektion. Als er in die Küche ging, erkannte Mack ihre Chance und ergriff die Flucht. Sie entkam durch die Hintertür und fand Unterschlupf bei einem Nachbar.

Mack erklärte zudem, War Machine habe sie im Laufe ihrer Beziehung mehrfach tätlich angegriffen, aber noch nie so heftig wie an jenem Freitagmorgen.

War Machine befindet sich nach der Tat noch immer auf der Flucht. Mittlerweile wurde für seine Ergreifung ein Kopfgeld in Höhe von 10.000 US-Dollar ausgesetzt. Der populäre Kopfgeldjäger „Dog the Bountry Hunter“, in Deutschland manchen bekannt durch seine Reality-Show auf RTL II, gab War Machine 24 Stunden Zeit, sich den Behörden zu stellen, ehe er sich selbst auf die Suche nach ihm mache.

Folgendes Bild postet Mack bei Twitter (Achtung, nichts für schwache Nerven):