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Häusliche Gewalt: Bellator MMA feuert War Machine

War Machines Fahndungsfoto von 2010.

War Machine ist wieder einmal in den Schlagzeilen und wieder einmal ist ein Verbrechen die Ursache. Diesmal wird ihm zur Last gelegt, seine Freundin, die Pornodarstellerin Christy Mack, und eine weitere Person tätlich angegriffen zu haben. Sein Arbeitgeber Bellator MMA hat ihn nach Bekanntwerden der Vorwürfe sofort entlassen.

Am Freitagmorgen ereignete sich nach Polizeiangaben in einem Haus in Las Vegas, Nevada eine Auseinandersetzung zwischen drei Personen. Dabei erlitten zwei Personen schwere, aber nicht lebensbedrohliche Verletzungen und mussten Krankenhaus.

Die Polizei veröffentlichte die Namen der Opfer nicht, doch es stellte sich schnell heraus, dass eines der Opfer die Pornodarstellerin Christy Mack ist, die seit längerem mit War Machine alias Jon Koppenhaver zusammen ist. Die Polizei hält War Machine für den Tatverdächtigen und fahndet nach ihm – bislang noch ohne Erfolg. Macks Familie hat eine Belohnung von 5.000 US-Dollar für seine Ergreifung ausgesetzt.

Ersten Vermutungen, wonach War Machine sie und die dritte Person beim Beischlaf erwischt hätte und deswegen ausgerastet ist, dementierte Mack bereits über den Kurznachrichtendienst Twitter.

Bereits im Dezember 2013 hatte Mack auf Twitter geschrieben, War Machine habe sie schon mehrfach geohrfeigt, gewürgt und getreten. Eine Anzeige folgte nie.

War Machine war seit Sommer 2013 bei Bellator MMA unter Vertrag und bestritt in dieser Zeit drei Kämpfe. Als die amerikanische Veranstaltungsreihe von den Vorwürfen gegenüber ihm hörte, entließ sie ihn sofort.

„Hier bei Bellator haben wir absolut keine Toleranz für häusliche Gewalt jeglicher Art. Nachdem Bellator von dem jüngsten Vorfall um Jon Koppenhaver, War Machine, erfuhr, wurde sein Vertrag mit der Organisation aufgelöst“, so der neue Bellator-Geschäftsführer Scott Coker in einer Pressemitteilung.

War Machine saß bereits zweimal wegen Körperverletzung im Gefängnis, jeweils für ein Jahr. Am 29. Oktober 2012 wurde er aus der Haft entlassen und verhielt sich seitdem – für seine Verhältnisse – ruhig. Jetzt droht ihm die dritte Gefängnisstrafe, wieder wegen Körperverletzung.