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Gras geraucht: Pat Healy verliert 130.000 US-Dollar

Pat Healy (Foto: Zuffa LLC)

Ein Joint hat den UFC-Kämpfer Pat Healy heute 130.000 US-Dollar gekostet. Das Leichtgewicht fiel nach seinem Sieg bei UFC 159 durch den Drogentest. Die UFC zahlt ihm als Strafe unter anderem seine Boni nicht aus.

Marihuana ist keine leistungsfördernde Substanz – am Kampftag oder in den Wochen vor einem Kampf darf es dennoch nicht konsumiert werden. Das besagen die Vorschriften der staatlichen Sportkommissionen, die in den USA den MMA-Sport und damit auch die UFC regulieren.

Pat Healy wusste das und entschied sich einen Monat vor seinem UFC-Debüt trotzdem dazu, gemeinsam mit alten Freunden einen Joint zu rauchen. Diese Woche wurde ihm das zum Verhängnis, denn seine Dopingprobe nach seinem Kampf bei UFC 159 fiel positiv aus.

Sein Aufgabesieg über Jim Miller geht nun „ohne Wertung“ in die Kampfbilanzen beider Sportler ein und Healy wird für 90 Tage suspendiert. Zusätzlich, und das ist für ihn am schmerzvollsten, zahlt die UFC ihm weder den Bonus für den „Kampf des Abends“ noch den Bonus für den „Aufgabegriff des Abends“ aus, die er sich mit seiner Leistung verdiente – insgesamt 130.000 US-Dollar.

Erst vor kurzem entschied sich die UFC dazu, Bonuszahlungen nur noch nach erfolgreich bestandenem Dopingtest zu tätigen. Den Bonus für den „Aufgabegriff“ erhält nun Bryan Caraway.

Gegenüber MMAJunkie.com entschuldigte sich Pat Healy in einem Statement bei der UFC, seinem Gegner, den Fans, seiner Familie, seinem Team und der gesamten MMA-Gemeinde. Er gab an, die Vorschriften gekannt zu haben und „eine schlechte Entscheidung getroffen“ zu haben. Er akzeptiert die Strafen der UFC und der staatlichen Sportkommission und versprach, hart daran zu arbeiten, in Zukunft ein besseres Vorbild zu sein.