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GnP-Prognosen für UFC 165

Herzlich Willkommen zur neuesten Ausgabe unserer hauseigenen Expertentipprunde. Dieses Mal werden wir für UFC 165 einen Blick in unsere Kristallkugeln werfen und unsere Einschätzungen zu den fünf Hauptkämpfen abgeben.

Für die Veranstaltung am heutigen Samstag geben Chefredakteur Jan Großöhmigen und die MMA-Redakteure Elias Stefanescu, Florian Sädler, Martin Thauer, Kai Ruhle und Alexander Petzel-Gligorea ihre Prognosen ab.

Jon Jones (18-1 MMA, 12-1 UFC) vs. Alexander Gustafsson (15-1 MMA, 7-1 UFC)

Jan: Wenn es darum geht, für Groundandpound.de Prognosen abzugeben, gehe ich meistens so vor: Ich überlege, welche Möglichkeiten zum Sieg Kämpfer A hat und welche Kämpfer B hat. Dann überlege ich, welche Möglichkeiten Kämpfer A hat, um den Sieg von Kämpfer B zu verhindern und umgekehrt. Für Jon Jones fallen mir unzählige Möglichkeiten zum Sieg ein, für Alexander Gustafsson gerade einmal eine einzige. Sicher, nicht seit Anderson Silva vs. Chris Weidman muss man im MMA-Sport auf alles gefasst sein. Aber sehen wir uns die Fakten an: Gustafsson ist höchstens im reinen Boxen ein klein wenig besser als Jones, insbesondere im Hinblick auf die Beinarbeit. Wenn er sich viel bewegt, schnell attackiert und schnell aus der Gefahrenzone flieht, könnte er den Champion auspunkten. Allerdings versteht es Jones, seine große Reichweite deutlich besser auszunutzen. Er besitzt ein hervorragendes Distanzgefühl. Seine Angriffe im Stand sind sehr vielseitig, die auf dem Boden ebenso. Es gibt keine typische Jones-Technik oder -Taktik, an die er sich strikt hält; bei ihm muss man auf alles gefasst sein. Darüber hinaus hat er Kondition für fünf Runden, während Gustafsson gegen Shogun und Thiago Silva hinten raus etwas geschwächelt hat. Meiner Ansicht nach wird Jones seinen Gegner in den ersten beiden Runden zermürben und in der dritten Runde durch Ground and Pound aus der Oberlage aus dem Kampf nehmen. Im Stand kann Gustafsson es eine Weile mit ihm aushalten, aber Jones ist so variabel in seinen Takedowns, dass Gustafsson früher oder später auf dem Boden landet - und aus dieser Lage ist Jones noch niemand entkommen. Jon Jones via T.K.o. in Runde 3

Elias: Es ist schwer sich vorzustellen, dass Jones dominiert und besiegt wird. Schließlich war er selbst extrem überlegen gegen seine letzten Kontrahenten. Wenn man Gustafsson glauben will, wird er den Champion durch verbesserte Beinarbeit schlagen. Wenn er Jones vom Takedown abhalten kann, steigen seine Chancen. Ich denke jedoch, dass dies nicht auf Dauer gelingt.
Jon Jones via T.K.o. in Runde 2

Martin: Man kann die Dominanz von Jones schon in der Marketingarbeit der UFC vor dem Kampf sehen. Irgendwie erinnert mich das an die Promos, die RTL und Co. zeigen, wenn sie einen Klitschko-Kampf bewerben. Ja, Gustafsson ist der erste Kämpfer, der einigermaßen mit der Reichweite von Jones mithalten kann, aber würde man darauf die Vermarktung eines Kampfes aufbauen, wenn man wirklich glaubt, dass der andere Kämpfer eine Chance hat? Eher nicht. Und so sehe ich es in diesem Kampf auch. Sollte Jones im Stand tatsächlich Probleme bekommen, bringt es Gustafsson zu Boden und hält ihn dort. Ich bin mir nur noch nicht sicher, wie Jones gewinnt, deswegen sag ich jetzt einfach mal: Jon Jones via Aufgabe in Runde 4

Florian: Gustafsson hat massig Talent, das aber noch nicht voll entwickelt ist. Seine Körpergröße und Reichweite ist ebenfalls kein direkter Vorteil, er hat in dieser Beziehung einfach weniger Nachteile als Jones bisherige Gegner. Jones ist physisch immer noch überlegen und dürfte mit seiner Abgeklärtheit, seiner Unvorhersehbarkeit und seinem Selbstbewusstsein auch für den ähnlich großen "Mauler" einen absoluten Härtetest darstellen, für den er momentan noch nicht bereit sein dürfte. Jon Jones via Aufgabe in Runde 2

Alexander: Dass die UFC diesen Kampf allein über die Größe der beiden Kämpfer bewirbt, spricht schon Bände. Ich denke zwar, dass Gustafsson eine Chance hat, aber Jon Jones hat das bei weitem bessere Gesamtpaket und wird sich vom Schweden nicht die Butter vom Brot nehmen lassen. Jones ist einfach zu schnell und wird den Kampf früher oder später auf die Matte verlagern. Dort werden wieder seine teilweise illegalen Ellenbogenschläge folgen und Gustafsson wird gestoppt. Jon Jones via T.K.o. in Runde 3

Kai: Bei den letzten beiden großen Titelkämpfen lag ich ja falsch. Ich hoffe, dass ich es diesmal nicht bin. Jones wird immer arroganter, je länger er den Titel hält. Am Anfang seiner Karriere war er ja noch der Sunnyboy. Jetzt ist er fast schon der Klon von Anderson Silva. Wenn Gustafsson ihn zu Boden bringt, wird er seine Probleme bekommen. Zumal er sich endlich einem gleich großen bzw. größeren Gegner stellt. Mal schauen, ob er mit seiner Jones-Taktik durchkommt. Also ich rechne damit, dass er den Schweden in fünf Runden zermürben wird. Jon Jones nach Punkten

Renan Barao (30–1 (1) MMA, 5-0 UFC) vs. Eddie Wineland (20-8-1 MMA, 2-2 UFC)

Jan: Eddie Wineland rechne ich im zweiten Titelkampf von UFC 165 geringfügig bessere Chancen auf einen Sieg aus als Alexander Gustafsson. Wineland hat in den Fäusten mehr Schlagkraft als Barao, aber das war es dann auch schon. Die Vorteile, die Wineland im reinen Boxen vielleicht hat, gleicht Barao durch seine Vielseitigkeit aus. Er beschränkt sich nicht nur auf Schläge, sondern mischt auch Kicks und Kniestöße in seine Offensive. Brasilien ist zwar nicht die stärkste Ringernation, aber Barao verfügt sowohl über ein großes Arsenal an Takedowns als auch über eine gute Verteidigung gegen Ringerangriffe. Wenn er den Kampf auf den Boden verlagern will, und das wird er früher oder später, wird es ihm gegen Wineland gelingen. Auf der Matte kann Wineland ihm nicht das Wasser reichen, Baraos Druck aus der Oberlage wird zu hoch für ihn sein. Entweder setzt Barao wieder zum Arm Triangle Choke an oder er springt Wineland, nachdem er ihn angeklingelt oder niedergeschlagen hat, auf den Rücken und beendet den Kampf von dort aus. Renan Barao via Aufgabe in Runde 2

Elias: Barao ist der variablere Kämpfer und kann den Kampf im Stehen sowohl am Boden dominieren. Ich denke, dass Wineland eine Weile mitboxen wird, bis der Brasilianer ihn zermürben wird. Renan Barao via T.K.o. in Runde 3

Martin: Auch hier hat es einen Grund, warum Barao als hoher Favorit in den Kampf geht. Wineland hat seine Stärken im Stand, genau wie Barao, nur ist Barao da noch eine Nummer besser. Dazu hat Barao inzwischen mehrfach bewiesen, dass er dazu noch sehr gute Submissions hat. Deswegen sehe ich hier auch einen klaren Sieg von Barao. Renan Barao via Aufgabe in Runde 2

Florian: Wineland hat vor zwei Jahren nacheinander gegen einen, zugegebenermaßen ziemlich guten, Fliegengewichtler und Urijah Faber verloren, der ein Jahr später von Barao besiegt wurde. Natürlich funktioniert MMA-Mathe nur selten und Wineland hat sich seitdem weiterentwickelt, aber sein Fokus auf seine Fäuste dürfte dem vielseitigen Barao direkt in die Karten spielen. Der hat gegen McDonald schon bewiesen, dass er mit schlagstarken Boxern umgehen kann. Ich gehe davon aus, dass Barao Wineland mit variablen Attacken im Stand aus dem Konzept bringen und schließlich zur Aufgabe zwingen wird. Renan Barao via Aufgabe in Runde 3

Alexander: Auch wenn mir die Ansetzung gefällt, denke ich, dass Eddie Wineland nicht bereit für Barao ist. Wineland hat sich mit Siegen über Jorgensen und Pickett den Titelkampf erkämpft und unterlag zuvor schon Joseph Benavidez und Uriah Faber. Klingt für mich nicht gerade weltmeisterlich, auch wenn Wineland mit seinem Konterstil Barao besiegen kann, wenn es für ihn richtig läuft. Daran zweifle ich aber. Barao wird Wineland unter Druck setzen, aber sich nicht kopfüber in den Schlagabtausch stürzen. Barao wird Wineland genau wie McDonald zermürben und den Kampf in den späten Runde beenden. Renan Barao via Aufgabe in Runde 4

Kai: Das wird ein spannender Kampf werden. Nur wäre es mir lieber, wenn Herr Cruz endlich mal seinen Titel abgeben würde, da er in absehbarer Zeit nicht fit wird. Früher gab es in der UFC die Ein-Jahres-Regel bei Verletzungen als Titelhalter. Ich hoffe, dass wir im Frühjahr 2014 Barao vs. Cruz sehen werden. Renan Barao via T.K.o. in Runde 3

Brendan Schaub (9-3 MMA, 5-3 UFC) vs. Matt Mitrione (6-2 MMA, 6-2 UFC)

Jan: In den drei Kämpfen, die Brendan Schaub verloren hat, haben seine Gegner ihn bereits in der ersten Runde K.o. geschlagen. Für ein Schwergewicht sind seine Nehmerqualitäten genauso dürftig wie seine Defensive im Standkampf – er lässt sich zu leicht treffen. Matt Mitrione verfügt über große Schlagkraft und gute Nehmerqualitäten. Lässt sich Schaub auf einen Faustkampf ein, findet er sich früher oder später auf dem Boden wieder. Mitrione hat in seiner gesamten Profikarriere noch nicht ein einziges Takedown versucht – das zeigt einerseits, wie sehr er in seine Fähigkeiten im Standkampf vertraut, andererseits, wie sehr er dem Bodenkampf fernbleiben will. Auf der Matte ist Schaub klar im Vorteil, insbesondere, wenn er aus der Oberlage arbeiten kann. Ich denke, Schaub wird zunächst den Schlagabtausch suchen, aber sobald Mitrione ihn einmal durchgerüttelt hat, wird er in den Grappler-Modus umschalten – sofern der Schlag von Mitrione ihm nicht die Lichter ausgeknipst hat. Auf dem Boden entscheidet Schaub den Kampf durch Ground and Pound. Brendan Schaub via T.K.o. in Runde 2

Elias: Ein recht ausgeglichenes Duell, wenn auch Schaub die größere Erfahrung besitzt. Wer die bessere Kondition mit ins Octagon bringt, wird gewinnen - oder wer zuerst trifft. Brendan Schaub via T.K.o. in Runde 2

Martin: Diesen Kampf sehe ich dagegen etwas ausgeglichener. Ich denke, dass wir hier einen Schlagabtausch sehen werden, den Schaub entweder über die Punkte gewinnt oder durch K.o. verliert. Da ich auf einen unterhaltsamen Abend hoffe, sage ich: Mitrione via K.o. in Runde 1

Florian: Ich denke auch, dass hier beide Kämpfer gewinnen können. Abgesehen von seinem Kinn weist Schaub aber, vor allem am Boden, die besseren Qualifikationen vor, weshalb ich darauf tippe, dass er Mitriones Fäusten lange genug entgehen kann und dann vernünftig genug ist, ihn auf den Boden zu bringen. Brendan Schaub via Aufgabe in Runde 2

Alexander: Dieser Kampf hat nichts im Hauptprogramm zu suchen. Nichts. Schaub ist das schnellere Schwergewicht, Mitrione das stärkere. Ich denke, dass Mitrione mehr Hände von Schaub einstecken kann als anders herum, aber dafür muss er ihn erst einmal treffen. Schaub wird wieder den Fehler machen und sich auf einen Schlagabtausch einlassen. Mitrione wird sich mit einem K.o. bedanken. Matt Mitrione via K.o. in Runde 2

Kai:
Das wird ein Festival des Faustkampfes werden, wenn beide im Stand bleiben. Dann gibt es ein schönes Duell. Ich denke, dass sich Mitrione hier durchsetzen wird, da er im Stand die bessere Klasse hat. Interessant wird es, wenn sich das Duell auf dem Boden befindet. Da sollte Schaub mit seinen BJJ-Künsten den Sack zu machen. Matt Mitrione via K.o. in Runde 1

Costa Philippou (12-2 (1) MMA, 5-1 UFC) vs. Francis Carmont (21-7 MMA, 5-0 UFC)

Jan: Wir alle wissen, was Francis Carmont versuchen wird: Entweder wird er Costa Philippou gegen den Käfig pressen und nichts tun oder er wird ihn zu Boden bringen und nichts tun. Unglücklicherweise ist Philippou keiner, der versucht, seine Gegner aus der Distanz auszupunkten – er sucht die Nahdistanz und feuert dann seine kräftigen Haken ab. Es besteht für ihn also ständig die Gefahr, dass Carmont in den Clinch kommt. Ich halte Philippou für den besseren Kämpfer und würde mich nicht wundern, wenn er Carmont niederschlägt und mit Ground and Pound gewinnt – doch Carmont scheint der neue Liebling der Punktrichter zu sein. Mit seinem Käfig-Geclinche gaukelt er ihnen Kontrolle vor und kurz vor der Runde zieht er dann gegen einen frustrierten Gegner noch ein Takedown durch, um sich die Runde zu sichern. Dieselbe Vorgehensweise befürchte ich auch im Kampf gegen Philippou. Francis Carmont nach Punkten

Elias: Francis Carmont war in der Wahl-Heimat Kanada stets erfolgreich. Obwohl das Ranking gegen ihn spricht, sehe ich den Franzosen vorne. Durch eine gute Taktik wird er einen knappen Punktsieg erringen. Francis Carmont nach Punkten

Martin: Carmont ist in der UFC zwar noch ungeschlagen, aber in seinen beiden letzten Kämpfen hat er nicht sonderlich beeindruckend ausgesehen, und wenn er Lorenz Larkin seinen Kampfstil nicht aufzwingen kann, dann schafft er das gegen Philippou erst recht nicht. Ich denke, dass Philippou Carmont im Stand auseinander nimmt und mit etwas Glück auch vorzeitig besiegt. Costa Philippou via K.o. in Runde 3

Florian: Schwierige Entscheidung. Carmont hat zwar in seinen letzten beiden Kämpfen nicht überzeugt, mit ihm ist aber trotzdem immer zu rechnen. Ob es für Philippou reichen wird, könnte davon abhängen, wie dieser den Gym-Wechsel und die längere Pause verkraftet hat. Ich tippe darauf, dass er Carmont im Stand in Schach halten und den Clinch am Käfig verhindern kann und damit am Ende den Sieg sichert. Costa Philippou nach Punkten

Alexander: Ein sehr enger Kampf erwartet einen im Mittelgewicht. Leider wird dieser Kampf nicht besonders unterhaltsam werden, dafür wird Francis Carmont schon sorgen. Er wird es erneut auf Takedowns und Kontrolle anlegen, aber ich hoffe hierbei einfach auf Philippou. Er ist der bessere Boxer und hat eine ordentliche Takedown-Verteidigung. Das kann gegen Carmont reichen, aber ich habe schon die letzten beiden Kämpfe des Kanadiers anders gesehen als die Punktrichter. Costa Philippou nach Punkten

Kai: Ich kann diesen Kampf sehr schwer tippen. Für beide geht es um die sprichwörtliche Wurst. Deswegen mache ich es schnell und halte mich an GSP und sage Carmont gewinnt den Kampf. Francis Carmont nach Punkten

Pat Healy (29–16 (1) MMA, 0-1 (1) UFC) vs. Khabib Nurmagomedov (20-0 MMA, 4-0 UFC)

Jan: Khabib Nurmagomedov hält den Rekord für die meisten Takedowns in einem UFC-Kampf (21). Er ist Combat-Sambo-Weltmeister, Grappling-Weltmeister (NAGA) und hat 20 MMA-Kämpfe hintereinander gewonnen, vier davon in der UFC. Vieles spricht für ihn, aber einen zähen Veteranen wie Pat Healy, der zudem körperlich kräftiger zu sein scheint, wird Nurmagomedov nicht so leicht kontrollieren können wie seine bisherigen Gegner. Healy hat mich im April mit seiner Leistung gegen Jim Miller von seinen Qualitäten im Ringen und Bodenkampf überzeugt, zumindest so sehr, dass ich glaube, dass der Kampf zwischen ihm und Nurmagomedov recht ausgeglichen sein wird. Healy macht es seinen Gegnern sehr schwer, er hat einen zermürbenden Kampfstil – ähnlich wie Jon Fitch. Sollte ihm vor Nurmagomedov das Takedown gelingen, wird es sehr interessant. Ich vermute, Nurmagomedov wird sein ringerisches Können diesmal nutzen, um im Stand zu bleiben, wo er schneller und technisch versierter ist als Healy – er darf sich nur nicht zu sehr auf einen offenen Schlagabtausch einlassen, denn Healys Nehmerqualitäten sind vorzüglich (weswegen ich auch nicht von einem vorzeitigen Ende ausgehe) und er blüht in wilden Brawls regelrecht auf. Khabib Nurmagomedov nach Punkten

Elias: Eine spannende Partie, die in beide Richtungen gehen kann. Der Russe hat jedoch den größeren Lauf und wird damit das Rennen machen, wenn auch knapp. Khabib Nurmagomedov nach Punkten

Martin: Healy hat mich in seinem letzten Kampf gegen Jim Miller richtig beeindruckt. Ich hatte Miller als klaren Favoriten gesehen, aber Healy hat gezeigt, was in ihm steckt, und ich bin mir nicht sicher, dass Nurmagomedov dagegenhalten kann. Ich denke, wir werden einen relativ ausgeglichenen Kampf sehen, an dessen Ende Healy die Punktrichter auf seiner Seite hat. Pat Healy nach Punkten

Florian: Healy hat nach dem Marihuana-Debakel im Frühjahr einiges zu beweisen und ist darüber hinaus, zumindest zu diesem Zeitpunkt, auf den großen Bühnen weitaus erfahrener als Nurmadomedov. Ich denke, dass der Russe sich, besonders anfangs, gut verkaufen wird, dann aber letztlich knapp nach Punkten geschlagen wird. Pat Healy nach Punkten

Alexander: Auf dem Papier ist das hier die spannendste Paarung für mich. Nurmagomedov wird Healy nicht quer durch den Käfig suplexen wie er es mit anderen Gegnern gemacht hat. Wenn der Russe wieder mit dem Kopf durch die Wand will, dann kann Healy eine Unvorsichtigkeit nutzen und für eine Überraschung sorgen. Healy kommt zudem seine Statur und Erfahrung zu Gute, nichtsdestotrotz tippe ich auf Nurmagomedov. Er ist der bessere Athlet und wird sich von Healy nicht auf die Matte bringen lassen, sondern selbst die Initiative in dieser Hinsicht ergreifen. Khabib Nurmagomedov nach Punkten

Kai: Das wird ein sehr spannender und schneller Kampf werden. Russland steht bei Bellator MMA für Schnelligkeit und Spannung. Ich denke, in der UFC könnten sie auch den Durchbruch schaffen, um den Brasilianern endlich Konkurrenz machen zu können. Wenn Nurmagomedov klar gewinnt, sollte die UFC überlegenn ihm eine Titelchance zu geben. Khabib Nurmagomedov via Aufgabe in Runde 2