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GnP-Prognosen für UFC 126

UFC 126 (Poster via Zuffa LLC)

Herzlich Willkommen zur sechsten Ausgabe unserer hauseigenen Expertentipprunde. Dieses Mal werden wir für UFC 126 einen Blick in unsere Kristallkugeln werfen und unsere Einschätzungen zu den einzelnen Kämpfen abgeben.

Für die Veranstaltung am heutigen Samstag geben die Chefredakteure Jan Großöhmigen und Mark Bergmann sowie die MMA-Redakteure Elias Stefanescu, Martin Thauer und Daniel Leifeld ihre Prognosen ab.

Mittelgewichtstitelkampf: Anderson Silva (27-4 MMA, 12-0 UFC) vs. Vitor Belfort (19-8 MMA, 8-4 UFC)

Martin: Dieser Kampf sollte uns einige Antworten geben, was Silva angeht. Nach dem Sonnen-Kampf haben viele gesagt, dass er langsam alt wird und nicht mehr so schnell ist, wie noch vor ein/zwei Jahren. Ich denke, dass in dem Kampf viele Dinge zusammenkamen und dass wir am Wochenende wieder den alten Silva sehen werden. Allerdings hatte ich auch das Gefühl, dass Silva bei der Pressekonferenz sehr überheblich wirkte, und wenn er sich so arrogant vor Belfort stellt, wie er das bei seinen letzten Gegnern gemacht hat, dann kann ihn Vitor KO schlagen. Trotzdem gehe ich mit Silva durch TKO in der zweiten Runde. Anderson Silva via TKO in Runde 2.

Mark: Anderson Silva ist einer der dominantesten Champions in der Geschichte der UFC. Doch auch er hat seine Schwachstellen, Chael Sonnen zeigte bei UFC 117, dass man dem hochgelobten Striking des Brasilianers mit konventionellem Boxem mächtig zusetzen kann. Wer, außer Vitor Belfort, wäre da also besser geeignet, den Mittelgewichtskönig zu entthronen? Die große Unbekannte ist die Form, in der das „Phenom“ auftreten wird. Ich hoffe das beste und tippe: Vitor Belfort via TKO in Runde 3.

Danny: Ein Kampf, auf den die Fans schon lange warten. Silva ist der aktivere Kämpfer der beiden Athleten und liebt es seine Gegner zu jagen, während Belfort mit gefährlichen Kontermanövern auf seine Chance wartet. Bis auf seinen letzten Kampf gegen Chael Sonnen, zeigte sich Silva stehts dominant, manchmal sogar schon etwas überheblich. Vitor zeigte eine konstante Leistung in seinen letzten Kämpfen, musste aber leider über ein Jahr aufgrund einiger Verletzungen aussetzen. Sollte Belfort an seiner damaligen Form anknüpfen, könnte es ein sehr unangenehmer Abend für den Champion werden. Trotzdem denke ich, dass Anderson erneut beweisen wird, warum ihn viele MMA-Fans für den besten Pound for Pound Kämpfer halten. Anderson Silva via TKO in Runde 4.

Elias: Ein interessanter Kampf der in beide Richtungen gehen könnte. Belfort hat die Geschwindigkeit und die Technik um Silva auszuknocken, wobei man über Silva aber das Gleiche behaupten könnte. Belfort hat auf dem Boden, wenn man die letzten Kämpfe in Erwägung zieht, weniger vorzuweisen als Silva und genau dort liegt der Vorteil der Spinne. Wenn Silva die ersten Runden überlebt, könnte er Belfort zur Aufgabe zwingen. Anderson Silva via Aufgabe in Runde 4.

Forrest Griffin (17-6 MMA, 8-4 UFC) vs. Rich Franklin (28-5 MMA, 13-4 UFC)

Martin: Ich finde UFC 126 so interessant, weil man in vielen Kämpfen beiden Kämpfern den Sieg zutrauen kann. Diesen Kampf sehe ich auch sehr ausgeglichen. Ich denke nicht, dass einer der Kämpfer großes Interesse daran hat, den Kampf auf den Boden zu bringen, wodurch wir einen schönen Schlagabtausch sehen könnten. Auch wenn Franklin zuletzt Liddell KO geschlagen hat, denke ich nicht, dass er Forrest schlafen schicken kann und auch Forrest traue ich keinen KO-Sieg zu. Rich Franklin nach Punkten.

Mark: Der Kampf sieht auf dem Papier recht knapp aus, da beide Kämpfer gute Allrounder sind und einen ähnlichen Stil besitzen. In meinen Augen gibt es allerdings zwei gravierende Unterschiede: Griffin ist viel größer (und schwerer) als Franklin und hat in den letzten drei Jahren fast ausschließlich gegen Gegner aus der absoluten Weltspitze gekämpft. Forrest Griffin nach Punkten

Elias: Dieser Kampf ist ein offener Schlagabtausch, beide Kontrahenten haben einen ähnlichen Kampfstil und beide werden als Jim Carrey-Imitate gehandelt. Wer den besseren Abend hat, wird diesen Kampf für sich entscheiden. Ich denke, dass Griffin den Kampf auf den Boden bringen wird, sofern es im Stehen unangenehm wird, und dort den Sieg einfahren könnte. Forrest Griffin nach Punkten

Danny: In diesem Kampf einen Gewinner zu prophezeien ist sehr schwierig. Beide Kämpfer verfügen über ein gefährliches Stand-Up. Zudem zählen Griffin als auch Fränklin nicht zu den Bodenkampfexperten, was einen Aufgabesieg ausschließen dürfte. Griffin sehe ich jedoch aufgrund seiner ausgesprochen  starken Lowkicks mit der Nasenspitze vorn. Denn genau diese könnten Franklin zum Verhängnis werden. Franklin verfügt über eine ausgesprochen gute Beinarbeit und ist dadurch immer wieder schwer zu stellen und zeigte in seinen vergangenen Kämpfen, dass er für die ein oder andere gefährliche Konterattacke gut genug ist. Forrest Griffin geteilt nach Punkten.

Jake Ellenberger (23-5 MMA, 2-1 UFC) vs. Carlos Eduardo Rocha (9-0 MMA, 1-0 UFC)

Martin: Der Verstand sagt mir in diesem Kampf, dass Ellenberger gewinnen sollte, allerdings sagt mir mein Gefühl, dass Rocha die Überraschung des Abends schafft und Ellenberger besiegt. Carlos Eduardo Rocha via Aufgabe in Runde 3.

Mark: Jake Ellenberger ist eines der besten Weltergewichte in der UFC und eine enorm schwere Aufgabe für Carlos Eduardo Rocha, der hier seinen erst zweiten UFC-Kampf überhaupt bestreitet. Als starker Ringer neigt Ellenberger aber dazu, gern aus der Guard zu pounden – ein Elfmeter für BJJ-Ass Rocha. Ist Ellenberger clever, versucht er den Kampf also im Stand zu halten. Doch glaubt man seinen Trainern, ist Wahl-Hamburger Rocha auch dort nicht zu unterschätzen. Mein Tipp daher: Carlos Eduardo Rocha via Aufgabe in Runde 1.

Elias: Sofern Rocha den Kampf nicht auf den Boden bringen kann wird dieser Abend negativ für ihn enden, denn Ellenberger hat die dreifache Kampferfahrung des Brasilianers. Sollte der Takedown jedoch gesichert werden, sind die Chancen immens hoch, dass Rocha den Kampf wiedereinmal durch Aufgabe gewinnt. Der bessere Gameplan wird über Sieg oder Niederlage entscheiden. Ich glaube an Rocha. Carlos Eduardo Rocha via Aufgabe in Runde 2.

Danny: Ich wünsche es Carlos von ganzem Herzen, jedoch sollte Ellenberger eine zu schwierige Aufgabe für unseren „UFC-Neuling“ darstellen. Sollte es Edu nicht gelingen den Kampf mit einem Takedown auf den Boden zu verlagern, wird der Wahl-Hamburger seine große Stärke- der Bodenkampf- nicht auspielen können. Ellenberger wird von seiner Erfahrung profitieren und den Kampf auf dem Boden vermeiden. Jedoch lasse ich mich gerne eines besseren belehren und würde mich freuen, sollte Carlos für eine Sensation sorgen und Ellenberger zum tappen bringen. Jake Ellenberger nach Punkten.

Jon Jones (11-1 MMA, 5-1 UFC) vs. Ryan Bader (12-0 MMA, 5-0 UFC)

Elias: Beide Kämpfer sind ungeschlagen, wenn man die Disqualifikation von Jones auslässt, somit geht es um viel. Ein Sieg wird einen möglichen Titelkampf einleiten und da Greg Jackson der Guru der Gameplans ist, denke ich, dass Jones den Kampf als Sieger verlassen wird. Bader kann jedoch, mit einer ähnlichen Taktik wie gegen Nogueira, einen Punktsieg einfahren. Jon Jones nach Punkten.

Martin: Ich sehe Bader in diesem Kampf nicht so chancenlos, wie viele andere. Allerdings habe ich schon vor einiger Zeit gesagt, dass ich nicht gegen Jones tippen werde und das werde ich auch in diesem Kampf nicht. Dennoch denke ich, dass Bader der erste wirkliche Test für Jones sein wird und dass wir nach dem Kampf wissen werden, ob der Hype gerechtfertigt ist. Jon Jones nach Punkten.

Mark: „Bones“ all the way baby… Jon Jones via TKO in Runde 2

Danny: In diesem Kampf wird Jones mehr zu verlieren haben als Bader. Der Greg Jackson-Kämpfer enttäuschte bislang in keinem seiner Kämpfe und wird als haushoher Favorit gehandelt. Entscheidend wird jedoch sein, ob es Bader gelingen wird, Jones auf den Boden zu bekommen. Sollten Baders erste Takedown-Angriffe von Erfolg gekrönt sein, steht dem GnP Award Gewinner ein langer und ungemütlicher Abend bevor. Trotzdem denke ich wird es dem TUF-Staffelgewinner auf Dauer nicht gelingen, Jones auf dem Boden zu halten. Jon Jones via TKO in Runde 2.

Miguel Torres (38-3 MMA, 0-0 UFC) vs. Antonio Banuelos (18-6 MMA, 0-0 UFC)

Mark: Hier hat man dem Ex-Champion Torres einen kleinen Appetithappen fürs UFC-Debüt zugeworfen und hofft damit wohl auf einen spektakulären Opener der PPV-Veranstaltung. Den wird es auch geben, nämlich in Form eines KO oder einer Submission in der ersten Runde. Miguel Torres via Aufgabe in Runde 1.

Martin: Torres hat meiner Meinung nach sein Tief überwunden und Banuelos hat immer wieder bewiesen, dass er einfach nicht mit den Spitzenleuten in der Gewichtsklasse mithalten kann, deswegen glaube ich an einen Sieg des Favoriten. Miguel Torres via KO in Runde 1.

Jan: Miguel Torres ist ein exzellenter Bodenkämpfer, und auch im Stand gehört er in seiner Gewichtsklasse zu den Besten. Antonio Banuelos, hauptberuflich Chuck Liddells persönlicher Assistent, kann in diesem Kampf nur auf einen seiner wilden Schwinger hoffen. Miguel Torres via Aufgabe in Runde 1.

Elias: Nach seinem Formtief scheint Torres wieder zurück zu sein. Liddell Protegé Banuelos hatte in der Vergangenheit immer Probleme mit starken Gegnern und könnte bei einem Sieg den größten Erfolg seiner Karriere feiern. Daran glaube ich jedoch nicht und bin der Meinung, dass Torres mit ihm kurzen Prozess machen wird. Miguel Torres via KO in Runde 1.

Donald Cerrone (13-3 MMA, 0-0 UFC) vs. Paul Kelly (11-3 MMA, 5-3 UFC)

Elias: Cerrone sah im letzten Kampf recht überzeugend aus und hatte keine großen Probleme mit dem "Polish Hammer". Kelly könnte ihm jedoch einen harten Kampf liefern, doch Cerrone wird auf dem Boden seine Vorteile ausnutzen, sollte es im Stand nicht reichen. Der einzige Punkt, der Cerrone neben Kellys Standkampf gefährlich werden könnte, ist die Takedown-Defense. Sollte Cerrone im Stand trotz seiner Muay Thai Kenntnisse Probleme bekommen, könnte es passieren, dass Kelly ihm den Takedown durch sein gutes Ringen verwehrt und möglicherweise selbst damit punktet und zu Ground and Pound übergeht. Ich denke jedoch, dass Greg Jackson den richtigen Gameplan für Cerrone herausgearbeitet hat. Donald Cerrone via Aufgabe in Runde 2.

Martin: Dies könnte ein sehr unterhaltsamer Kampf werden und ich bin gespannt, wie sich Cerrone in der UFC schlägt. Kelly ist zwar ein solider, aber nicht unschlagbarer Gegner und wenn Cerrone nicht die gleichen Fehler wie gegen Henderson macht, dann sollte er den Kampf gewinnen. Donald Cerrone via Aufgabe in Runde 2.

Jan: Donald Cerrone ist im Stand ein sehr guter Thaiboxer, auf dem Boden ist er inbesondere durch seine Guard gefährlich. Seine Schwäche ist das defensive Ringen. Wenn Paul Kelly danach ist, kann er den ehemaligen WEC-Titelherausforderer problemlos zu Boden bringen. Dort war der Engländer in der Vergangenheit mit seinem heftigen Ground and Pound am effektivsten. Gleichzeitig begibt er sich freiwillig in eine heikle Position, denn Cerrone hat schon neun seiner Gegner aus der Guard heraus zur Aufgabe gezwungen. Donald Cerrone via Aufgabe in Runde 2.

Chad Mendes (9-0 MMA, 0-0 UFC) vs. Michihiro Omigawa (12-8-1 MMA, 0-2 UFC)

Jan: Chad Mendes ist, genau wie seine Teamkollegen Urijah Faber und Joseph Benavidez, ein dynamischer und blitzschneller Ringer. Allerdings hat er öfters Probleme damit, Kämpfe vorzeitig zu entscheiden, sowohl im Stand als auch auf dem Boden. Michihiro Omigawa hingegen hat seit seinem Wechsel ins Federgewicht einerseits Schlagkraft, andererseits Bodenkampfqualitäten demonstriert - und das gegen sehr starke Gegner. Nichtsdestotrotz vermute ich, dass Mendes den japanischen Judo-Schwarzgurt mit Takedowns und Bodenkontrolle auspunkten wird. Chad Mendes nach Punkten.

Elias: Michihiro Omigawa sprach seit Monaten darüber, dass er in der UFC erfolgreich sein wird und es sein Schicksal sein, hier etwas zu erreichen. Er wirkte überzeugend in seinen letzten Kämpfen, doch auch Mendes hatte keinerlei Schwierigkeiten im letzten Jahr. Mendes ist stets der Agressor in seinen Kämpfen und die Frage ist, ob Omigawa damit umgehen kann, da seine japanischen Gegner einen anderen Stil fahren. Ich denke, dass Mendes zu viel Druck machen wird und damit gewinnt. Chad Mendes nach Punkten.

Norifumi Yamamoto (18-3 MMA, 0-0 UFC) vs. Demetrious Johnson (8-1 MMA, 0-0 UFC)

Martin: In diesem Kampf werde ich wieder mit meinem Gefühl gehen und auf den Underdog setzen. Ich denke, dass Yamamoto Probleme mit dem Käfig haben wird. Johnson wird diesen zu seinem Vorteil nutzen und Yamamoto in eine Submission bekommen. Demetrious Johnson via Aufgabe in Runde 2

Jan: Wird der "alte" KID Yamamoto am Samstag ins Octagon steigen? Wenn ja, macht Demetrious Johnson auf der bequemen Matte ein Nickerchen. Norifumi Yamamoto via KO in Runde 1

Danny: Bislang enttäuschten die japanischen Helden der alten Pride-Ära in ihrem Debüt innerhalb des berühmten Octagons. Sollte jedoch „KID“ Yamamoto weder an einem Jetlag noch an plötzlicher Formschwäche leiden, dürfte es ein kurzer Abend für seinen Gegner Demetrious Johnson werden. Yamamoto via KO in Runde 1.

Mark: Die glorreichen Tage von Norifumi Yamamoto sind vorüber. Ich tippe daher auf den Außenseiter und sage: Demetrious Johnson via Aufgabe in Runde 3.

Elias: Sollte KID sein Debüt verlieren, wird er in eine Kategorie mit Takanori Gomi geworfen werden. Beides japanische ehemalige Stars, beide mit einigen Niederlagen in den letzten Kämpfen. Johnson ist nicht zu unterschätzen und ist seinerseits sehr aggressiv. Im Stand müsste KID zwar den Vorteil haben, doch ich denke hier ist alles möglich. Mit seinem Ringerhintergrund muss KID dafür sorgen, dass Johnson ihn nicht auf den Boden bringt, denn sonst könnte es schnell vorbei sein, da der Japaner nicht für seinen Bodenkampf bekannt ist. Johnson wird dies zu seinem Vorteil nutzen wollen, doch ich denke (eigentlich ist es mehr ein Wunschdenken), dass der Japaner erfolgreich startet um ein eventuelles Aufeinandertreffen gegen Urijah Faber (oder Miguel Torres), was schon seit einigen Jahren in der Mache ist, möglich zu machen. KID Yamamoto via KO in Runde 1.

Paul Taylor (10-6-1 MMA, 3-5 UFC) vs. Gabe Ruediger (17-6 MMA, 0-2 UFC)

Martin: In diesem Kampf halte ich mich an den in der UFC erfahreneren Taylor. Er weiß, wie es ist, wenn man in der UFC mit dem Rücken an der Wand steht und wird auch dieses Mal die dritte Niederlage in Folge vermeiden und einen überforderten Ruediger aus der UFC befördern. Paul Taylor via TKO in Runde 1

Jan: Paul Taylor und Gabe Ruediger kämpfen um ihren Platz in der UFC, weswegen man davon ausgehen kann, dass keiner der beiden zurückstecken wird. Der englische Kickboxer Taylor hat, sowohl im Weltergewicht als auch bei seinem ersten Kampf im Leichtgewicht, nur gegen Gegner verloren, die einige Klassen höher einzustufen sind als der geächtete "TUF 5"-Teilnehmer Ruediger. Paul Taylor nach Punkten

Mark: Von seinen acht UFC-Fights konnte Taylor zwar nur drei gewinnen, musste aber auch mit deutlich schwereren Gegnern den Käfig teilen als Ruediger. Letzterer war im Octagon noch kein einziges Mal siegreich und wird sich nach diesem Kampf verabschieden können. Paul Taylor nach Punkten

Kyle Kingsbury (9-2 MMA, 2-1 UFC) vs. Ricardo Romero (11-1 MMA, 1-0 UFC)

Jan: Ricardo Romero ist der bessere Bodenkämpfer, Kyle Kingsbury der bessere Kickboxer. Romero sah in seinem UFC-Debüt gegen Seth Petruzelli bis zu seinem Aufgabesieg nicht sehr gut aus, Kingsbury gewann im September bei seinem Comeback den "Kampf des Abends"-Bonus. Solange sich Kingsbury nicht Romeros Kampfstil aufzwingen lässt, geht er aus diesem Duell als Sieger hervor. Kyle Kingsbury nach Punkten

Mark: Ich schließe mich Jan an, dieser Kampf wird dadurch entschieden, dass einer der beiden Kämpfer kontrolliert wo er stattfindet. Ich denke allerdings, dass sich ein kurzes Intermezzo am Boden auf kurz oder lang nicht vermeiden lassen wird und Romero dort den Sack ganz schnell zu macht. Ricardo Romero via Aufgabe in Runde 3

Mike Pierce (11-3 MMA, 3-1 UFC) vs. Kenny Robertson (10-0 MMA, 0-0 UFC)

Jan: Mike Pierce ist ein zweiter Jon Fitch: Ein kräftiger Ringer mit guten Takedowns, der seine Gegner am Boden zermürbt, meist aber kein vorzeitiges Ende erreicht. Mit Ausnahme seines letzten UFC-Kampfes, als er den Brasilianer Amilcar Alves mit einem Armstreckhebel zur Aufgabe zwang. Kenny Robertson, der ursprünglich bei UFC 122 gegen Pascal Krauss hätte kämpfen sollen, kann von allem etwas, aber nichts wirklich hervorragend. Pierce wird ihn drei Runden lang gegen den Käfigzaun pressen, auf die Matte zerren und dort kontrollieren. Mike Pierce nach Punkten