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GnP-Prognosen für UFC 123

UFC 123 (Poster via Zuffa LLC)

Herzlich Willkommen zur dritten Ausgabe unserer hauseigenen Expertentipprunde. Dieses Mal werden wir für UFC 123 einen Blick in unsere Kristallkugeln werfen und unsere Einschätzungen zu den einzelnen Kämpfen abgeben.

Für die Veranstaltung am heutigen Samstag geben GnP-Gründer Tim Leidecker, Chefredakteur Jan Großöhmigen sowie die MMA-Redakteure Elias Stefanescu und Martin Thauer ihre Prognosen ab.

Quinton "Rampage" Jackson (30-8 MMA, 5-2 UFC) vs. Lyoto Machida (16-1 MMA, 8-1 UFC)

Elias: Lyoto Machida hat in der UFC nur einen einzigen Kampf verloren und das gegen einen überaus aggressiven Shogun Rua. Er gilt als Konterkämpfer und stellte dies in acht seiner neun UFC-Kämpfe unter Beweis. Rampage sollte sich an Shogun ein Beispiel nehmen und offensiver sein denn je, denn er hat KO-Power in beiden Fäusten. Sollte Rampage wie gegen Evans einen Kampf in "Normaltempo" liefern, wird er Machida nicht gefährlich werden können und verliert nach Punkten. Falls Rampage mit Konditionsproblemen zu kämpfen haben wird, da er sein Trainingscamp nach Hause verlagert hat und mit Videospielen beschäftigt ist, wie man in den Vorinfos sah, droht ihm sogar ein KO gegen Machida. Ich sehe den Kampf frustrierend für Rampage enden. Lyoto Machida nach Punkten

Jan: Rampage macht irgendwie schon seit langem den Eindruck, als habe er keine Lust mehr aufs Kämpfen. Sowohl gegen Keith Jardine als auch in diesem Jahr gegen Rashad Evans wirkte er auf mich unmotiviert und uninspiriert. Bis zum Kampfabend wissen wir nicht, wie Lyoto Machida seine schwere KO-Niederlage gegen Mauricio Rua verkraftet hat, und Rampage hat definitiv die nötige Schlagkraft, um ihn auszuknocken. Doch dafür muss er Machida erst einmal stellen, und das ist keine leichte Aufgabe. Ich denke, dass Machida gestärkt zurückkommen wird und den zähen Rampage drei Runden lang im Stand auseinandernimmt. Lyoto Machida einstimmig nach Punkten

Tim: Zwei ehemalige Weltmeister in der 93kg-Kategorie treffen im Hauptkampf des Abends aufeinander. Nach anderthalb Jahren, in denen der MMA-Sport für Rampage nicht die höchste Priorität genoss, will der 32-Jährige aus der Elvis-Stadt Memphis noch einmal angreifen. Ihm gegenüber steht der bewegliche Karateka und BJJ-Schwarzgurt Lyoto Machida. Jackson wird eine gute Fußarbeit benötigen, will er dem Brasilianer die zweite Niederlage in Folge beibringen. Quinton Jackson einstimmig nach Punkten

Martin: Beide Kämpfer kehren nach Niederlagen wieder in den Käfig zurück, aber das größere Fragezeichen steht dadurch bei Machida. Rampage musste bereits früher Niederlagen einstecken und seine Punktniederlage gegen Evans war bei weitem nicht so verheerend, wie die KO-Niederlage von Machida gegen Shogun. Sollte sich Machida von der Niederlage erholt haben, gewinnt er durch Elusiveness. Falls Shogun aber den alten Machida aus ihm rausgeschlagen hat, gewinnt Rampage durch KO. Ich baue darauf, dass Machida kein zweiter Belfort wird. Lyoto Machida einstimmig nach Punkten

Matt Hughes (45-7 MMA, 18-5 UFC) vs. BJ Penn (15-7-1 MMA, 11-6-1 UFC)

Elias: Wenn Hughes sich keine Fehler erlaubt und den Kampf mit einem guten Gameplan führt, wird er gewinnen. Hughes ist der aktivere Mann und kann Penn damit frustrieren. Dazu spielt die Kondition eine wichtige Rolle bei Penn und da das Gewicht sich nun erhöht hat, er somit nicht in die Sauna musste, kann es sein, dass er damit keine Probleme hat. Ein Konjunktiv, denn bei Penn weiß man nie wirklich, was einen erwartet, dazu hat er immer die Chance, sein BJJ erfolgreich anzuwenden. Da Hughes die letzten beiden Kämpfe von Penn studiert haben wird, sollte er einen ähnlichen Plan verfolgen wie Edgar und damit den Kampf gewinnen. Matt Hughes nach Punkten

Jan: Matt Hughes und BJ Penn haben noch einige Kämpfe in sich. Vor allem Hughes hat im Sommer gegen Ricardo Almeida gezeigt, wieso er so lange das Weltergewicht regiert hat. Man weiß nie, welchen Penn man zu sehen bekommt, deswegen ist dieser Kampf auch eine kleine Wundertüte. Aber ein motivierter Penn, der ein vernünftiges Trainingslager hinter sich hat, kann mit Hughes fertig werden. In ihrem ersten Kampf, den Penn via Rear Naked Choke gewann, hatte ihn Hughes auf die leichte Schulter genommen. Und auch wenn er den Rückkampf gewonnen hat, so hatte Hughes in den ersten beiden Runden das Nachsehen, ehe sich Penn verletzte/müde wurde (je nachdem, wem man glauben will). Penns ringerische Defensive ist gut genug, um gegen Hughes nicht auf dem Rücken zu landen und er ist ihm sowohl im Stand als auch auf dem Boden überlegen. BJ Penn einstimmig nach Punkten

Tim: Die beiden ehemaligen Weltmeister der 77kg-Klasse treffen zum dritten und wahrscheinlich letzten Mal aufeinander. Penn war der Erste, der vor sechs Jahren den damals als unschlagbar geltenden Hughes in seine Schranken weisen und bereits in Runde Eins zur Aufgabe zwingen konnte. Hughes revanchierte sich zweieinhalb Jahre später durch einen TKO-Sieg in Runde Drei. Hughes bewies zuletzt eine ansteigende Formkurve mit zwei Siegen in Folge, während Penn nach zehn Runden mit Frankie Edgar mit leeren Händen dastand. BJ Penn einstimmig nach Punkten

Martin: Penns letzte Ausflüge ins Weltergewicht waren nicht sonderlich erfolgreich, und auch wenn ihn zwei Niederlagen in Folge im Leichtgewicht wieder etwas motiviert haben dürften, denke ich nicht, dass er Hughes noch einmal zur Aufgabe bringen kann. Solange sich Hughes nicht auf einen Schlagabtausch einlässt und sich auf seine Stärken besinnt, wird er den Kampf gewinnen. Matt Hughes via TKO in Runde 3

Gerald Harris (17-2 MMA, 3-0 UFC) vs. Maiquel Falcao (25-3 MMA, 0-0 UFC)

Elias: Gerald Harris gilt als einer der besten Ringer in seiner Gewichtsklasse. Da er es mit einem Muay Thai-Kämpfer zu tun hat, wird er den Kampf auf den Boden verlagern und dort beenden. Gerald Harris via (T)KO in Runde 1

Jan: Seine ausgezeichneten Fähigkeiten im Standkampf werden Maiquel Falcao nichts nützen, wenn Gerald Harris ihn auf die Matte slammt und mit Ground and Pound eindeckt. Harris ist einer der Senkrechtstarter dieses Jahres und wird nach diesem Kampf hoffentlich gegen jemanden aus der Top 10 der UFC antreten dürfen. Gerald Harris via TKO in Runde 1

Phil Davis (7-0 MMA, 3-0 UFC) vs. Tim Boetsch (12-3 MMA, 3-2 UFC)

Elias: Davis ist ungeschlagen und gilt als Nachwuchstalent, während Boetsch Dynamit in den Fäusten verpackt. Boetsch wird den KO suchen, doch Davis wird ihn als Weltklasseringer auf den Boden bringen, obwohl Boetsch selbst kein schlechter Ringer ist. Auf dem Boden wird Davis versuchen Boetsch zu submitten oder KO zu schlagen, doch Boetsch wird darauf vorbereitet sein. Boetsch muss den Kampf auf den Beinen halten um Davis zu beisegen. Phil Davis nach Punkten

Jan: Hinter Jon Jones und Ryan Bader ist Phil Davis der beste "Nachwuchskämpfer" im Halbschwergewicht. Tim Boetsch ist sein bis dato größter Test, aber keiner, den Davis nicht bestehen könnte. Er ist ein NCAA Division I Champion und wird Boetsch mit Sicherheit zu Boden bringen. Die einzige Frage ist, ob er ihn dort auch zur Aufgabe zwingen kann. Phil Davis einstimmig nach Punkten

Martin: Phil Davis und Jon Jones gehören für mich zu den größten Talenten in der Halbschwergewichtsdivision der UFC, weswegen ich gegen keinen der beiden tippen werde, solange sie mir nicht das Gegenteil beweisen. Deswegen denke ich, dass Boetsch auch in seinem zweiten Trip in der UFC nicht an dem alten Muster vorbeikommt: Erst ein Sieg, dann eine Niederlage. Nach seinem Sieg in seinem ersten Kampf nach seiner Rückkehr, setzt es hier wieder eine Niederlage. Phil Davis einstimmig nach Punkten

George Sotiropoulos (13-2 MMA, 6-0 UFC) vs. Joe Lauzon (19-5 MMA, 6-2 UFC)

Elias: Sollte Sotiropoulos, wie in den letzten Kämpfen, seine Radlerhosen unter den Shorts, gepaart mit den Knieschonern und den Knöchelschonern tragen dürfen, hat er einen immensen Vorteil. Ähnlich wie Shinya Aokis "Strampelhose" kann der Gegner nicht entkommen, da die Reibung immens verstärkt wird. Dieser Vorteil und Eddie Bravos Rubberguard-Training sollten Sotiropoulos den Sieg bringen. Lauzon ist selbst ein Meister seines Fachs, doch die Reibung macht den Unterschied. George Sotiropoulos via Aufgabe

Jan: Grappling-Fans werden hier voll auf ihre Kosten, die beiden Leichtgewicht sind sehr dynamische Bodenkämpfer. Die Guardpässe von George Sotiropoulos sind ein Hochgenuss, die blitzschnell aus dem Scramble angesetzten Aufgabegriffe von Joe Lauzon ein wahrer Augenschmaus. Hoffentlich liefern sie sich keinen "Ultimate Kickboxing"-Kampf. Sotiropoulos ist im Stand technisch besser und auf dem Boden etwas erfahrener, deswegen denke ich, dass er Lauzon besiegen kann und dann im Februar in seiner Heimat Australien einen Titelausscheidungskampf bekommt. George Sotiropoulos einstimmig nach Punkten

Tim: In einem echten Grapple-Fest treffen der Australier George Sotiropoulos und der junge US-Amerikaner Joe Lauzon aufeinander. Beide Männer schafften über die Reality Show „The Ultimate Fighter“ den Sprung in die UFC. Obwohl Lauzon bereits doppelt so viele Siege durch Aufgabe in seiner Karriere gelangen wie Sotiropoulos, sollte der 33-jährige Australier, der nun das kanadische Vancouver sein Zuhause nennt, einen deutlichen Vorteil im Bodenkampf haben. George Sotiropoulos einstimmig nach Punkten

Matt Brown (11-9 MMA, 4-3 UFC) vs. Brian Foster (14-5 MMA, 2-2 UFC)

Elias: Foster wird den Kampf auf den Boden bringen wollen, während Brown im Stand die besseren Chancen hat. Es ist fast ein klassisches Duell, in dem Boxer vs. Grappler antreten, doch Brown ist selbst kein eindimensionaler Kämpfer. Matt Brown via (T)KO

Jan: Eine ganz enge Kiste. Beide haben in der UFC bislang nur gegen erstklassige Kämpfer verloren und mittelprächtige Gegner klar besiegt. Brian Foster ist ein guter Ringer mit solidem Ground and Pound, außerdem ist er eines der Weltergewichte mit der größten Schlagkraft. Matt Brown ist im Stand etwas vielseitiger und technischer, aber Foster wird ihn irgendwann mit einem seiner Hämmer treffen und niederschlagen. Brian Foster via TKO in Runde 2

Aaron Simpson (7-1 MMA, 3-1 UFC) vs. Mark Munoz (8-2 MMA, 3-2 UFC)

Elias: Simpson konnte sechs seiner sieben Siege durch (T)KO erzielen, während Munoz mit vier seiner acht Siege durch (T)KO nachzieht. Dazu sind beide starke Ringer. "It's everybody's game", muss man hierzu sagen. Simpson hat das bessere Kinn und sollte dadurch einen Vorteil haben. Aaron Simpson via (T)KO

Jan: Zwei der besten Ringer im Mittelgewicht werden sich gegenseitig so lange mit Bomben bewerfen, bis einer von ihnen umfällt. Ich denke, Aaron Simpson wird Mark Munoz, der schon öfters in der UFC niedergeschlagen wurde, nach einer unterhaltsamen ersten Runde im Stand anklingeln, auf die Matte werfen und mit Ground and Pound den Sack zumachen. Aaron Simpson via TKO in Runde 2

Karo Parisyan (26-5 MMA, 8-3 UFC) vs. Dennis Hallman (49-13-2 MMA, 2-3 UFC)


Elias: In welcher Verfassung ist Parisyan? Er war neun Monate abstinent und hatte davor psychische Probleme. Sollte er Ddese hinter sich gelassen haben, könnten wir den alten Karo sehen. Falls dem so ist, gewinnt er gegen Hallman. Falls dem nicht so ist, wird Hallman in den späten Runden den Kampf für sich entscheiden. Es ist mehr ein Wunschdenken: Karo Parisyan nach Punkten

Jan: Solange Karo Parisyan nach den ganzen Querelen halbwegs einen klaren Kopf hat, wird er Dennis Hallmans Takedowns verhindern und ihn im Stand auspunkten. Karo Parisyan einstimmig nach Punkten

Tim: Der Armenier Karo Parisyan kehrt nach seinem kontroversen Rauswurf im Januar vergangenen Jahres in die Liga zurück, in der er zwischen 2003 und 2009 neun seiner dreizehn Kämpfe gewonnen hat. Das Begrüßungskomitee ist der mit sage und schreibe achtzig (!) Profikämpfen erfahrenste Mann im Weltergewichtskader der UFC. Viel wird davon abhängen, in welcher mentalen Verfassung sich der 28-jährige Wahlkalifornier Parisyan befindet. Karo Parisyan einstimmig nach Punkten
Martin: Sollte es Karo tatsächlich bis ins Octagon schaffen, dann wird er auch zeigen, warum ihm die UFC noch mal eine Chance gegeben hat. Hallman wird ein paar Mal durch die Gegend fliegen und immer wieder versuchen, mit Aufgabegriffen erfolgreich zu sein. Parisyan wird sich aber immer wieder rauswinden und am Ende die Punktrichter auf seiner Seite haben. Karo Parisyan einstimmig nach Punkten

Edson Barboza (6-0 MMA, 0-0 UFC) vs. Mike Lullo (8-1 MMA, 0-0 UFC)

Elias: Hier kommt es zum klassischen Aufeinandertreffen zwischen Boden- und Standkämpfer. Barboza gilt als starker Muay Thai-Spezialist, während Lullo den Großteil seiner Kämpfe durch Aufgabe gewann. Die goldene Regel besagt: Always go with Jiu-Jitsu. Mike Lullo via Aufgabe

Jan: Edson Barboza wird in der UFC erst dann Probleme bekommen, wenn er auf einen der guten Ringer trifft, der ihn auf die Matte verfrachten und dort halen kann. Mike Lullo gehört nicht zu dieser Kategorie und hatte zu allem Überfluss nur knapp zehn Tage Vorbereitungszeit. Ein heißer Kandidat für den "Knockout des Abends". Edson Barboza via TKO in Runde 1

Tim: Thaiboxer Edson Barboza wird von vielen Experten bereits als der Jose Aldo des Leichtgewicht abgefeiert. Der 24-Jährige, der über einen perfekten Kampfrekord von 6-0 verfügt, musste erst einmal in seiner jungen Karriere über die erste Runde hinaus gehen. Barboza bekommt es mit Submission-Spezialist Mike Lullo zu tun. Der Mann aus Chicago sprang mit weniger als zwei Wochen Vorbereitungszeit für den verletzten Darren Elkins ein. Edson Barboza via KO in Runde 1

Paul Kelly (10-3 MMA, 4-3 UFC) vs. TJ O’Brien (16-3 MMA, 0-0 UFC)

Elias: Ein UFC-Neuling trifft auf den immer aggressiven Kelly. Die Frage ist, ob O'Brien seine Nerven unter Kontrolle halten kann. Sollte dies so sein, sehe ich ihn auf dem Boden gewinnen. Kelly sollte den Kampf jedoch im Stehen halten und damit den Sack mit seinem starken Boxen zumachen. Wieder einmal heißt es Boxer vs. Grappler. TJ O’Brien via Aufgabe

Jan: Paul Kelly muss in diesem Kampf ein Zeichen setzen, wenn er in Zukunft hinter seinen englischen Kollegen wie Ross Pearson und Terry Etim nicht die zweite Geige spielen will. TJ O'Brien hat das perfekte Gegenmittel für Kellys Ground and Pound-Attacke: eine gefährliche Guard. Elf seiner sechzehn Siege erzielte er mit dem Triangle Choke! Ein Aufgabesieg von O'Brien liegt durchaus im Bereich des Möglichen, ich gehe jedoch davon aus, dass Kelly ihn mit seinen harten Schlägen aus der Oberlage überwältigt. Paul Kelly via TKO in Runde 1

Tyson Griffin (14-4 MMA, 7-4 UFC) vs. Nik Lentz (21-3-2 MMA, 3-0-1 UFC)

Elias: Griffin braucht diesen Sieg, wenn er nicht in Vergessenheit geraten will. Noch bei UFC 86 stand seine Kampfbilanz bei zwölf Siegen und einer Niederlage, nun sammelte er bereits drei weitere Niederlagen. Lentz ist seit über drei Jahren und zwölf Kämpfen ungeschlagen und wird es Griffin nicht leicht machen, doch Griffin gilt als einer der Besten seiner Gewichtsklasse und muss diesen Kampf gewinnen, wenn er sein Gesicht und seinen Arbeitsplatz nicht verlieren will, mit drei Niederlagen in Folge. Tyson Griffin nach Punkten

Jan: Nik Lentz wird seine ringerische Qualitäten gegen einen Mann wie Tyson Griffin nicht ausspielen können. Griffin wird den Kampf im Stand halten und ihn dort boxerisch auspunkten können. Tyson Griffin einstimmig nach Punkten

Martin: Griffin wurde einst als Herausforderer für den Titel gehandelt und jetzt findet er sich, nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge, in einer Must-Win-Situation wieder. Lentz hat dagegen seit über drei Jahren nicht mehr verloren, allerdings hat er auch nie gegen so gute Gegner gekämpft wie Griffin. Ich denke, dass sich die Zuschauer auf jeden Fall mit einem Kampf über drei Runden anfreunden müssen, bei dem Griffin das bessere Ende für sich haben wird. Tyson Griffin einstimmig nach Punkten