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Gina Carano: Hollywood statt UFC

Gina Carano (Foto: Strikeforce)

Ronda Rousey bekommt ihren sehnlichsten Wunsch vorerst nicht erfüllt. Laut den Kollegen von MMAFighting.com wird Gina Carano, gegen die Rousey unbedingt kämpfen will, in diesem Jahr zwei weitere Filme drehen. Ihre Pläne für ein Comeback, sofern es diese tatsächlich gegeben hat, sind damit erst einmal aufgehoben.

In den vergangenen Monaten gab es immer wieder Gerüchte, wonach Gina Carano plane, in den Käfig zurückzukehren. Ronda Rousey, die Bantamgewichtstitelträgerin der UFC, wünscht sich seit langem einen Kampf gegen sie. Als Grund gibt Rousey ihren Respekt vor Carano an, die die Frauen im MMA-Sport nach vorne brachte und die vor ihr als das Gesicht des Frauen-MMA galt.

UFC-Präsident Dana White wollte den Kampf zwischen Rousey und Carano im Dezember veranstalten und verhandelte mehrfach mit Carano und deren Manager – ergebnislos. Zwischendurch schaltete sich auch Scott Coker ein, der neue Geschäftsführer von Bellator MMA. Weder White noch Coker konnten Carano zu einem Comeback bewegen.

Ehe Carano vor fünf Jahren zurücktrat, schalteten bis zu eine Million Zuschauer zu ihren Kämpfen ein. Nach ihrem Karriereende widmete sie sich der Schauspielerei. Sie spielte unter anderem in „Haywire“ und „Fast & Furious 6“ mit.

Diese Woche wurde bekannt, dass Carano im Oktober und im Dezember für zwei Hollywoodfilme vor der Kamera steht. Einer heißt „Bus 657“, mit dem ungleichen Paar Robert De Niro und Dave Bautista in den Hauptrollen. In dem Film spielt Carano eine Polizistin, die den Charakteren von De Niro und Bautista, zwei Verbrechern, nachjagt.