MMA Restliche Welt

Gegenwind für Lesnar

Social Media ist etwas feines. Nicht nur, dass man jederzeit topinformiert ist und mit seinen Freunden und Bekannten komfortabel in Kontakt bleiben kann, man bekommt auch die innersten Gedanken, Wünsche und Sehnsüchte seiner Lieblingsprominenten ohne Umwege direkt auf den Schirm.

Oder eben, wie im Fall vom Shane Carwin, auch Mißmut, dessen sich der Hoffnungsträger der Schwergewichtsszene nun über den Mikrobloggingdienst Twitter entledigte. So ließ Carwin sich über die Mittelfingeraktion des UFC-Schwergewichtschampions Brock Lesnar folgendermaßen aus:

„Wie kann man die tollen Fans der UFC so anmachen? Das sind doch die besten Fans der Welt. Was für ein...“

Außerdem schrieb er: „Er wird es nicht so leicht haben, auf Cain oder Mir so herumzuliegen“, und spielte somit auf die limitierte Technik des dezeitigen Champions an, der gegen Frank Mir erneut durch bloße Topcontrol und einige kurze aber harte Schläge siegen konnte, ähnlich wie dies auch gegen Herring und Couture funktioniert hatte.

Auf seiner Internetseite wurde Carwin schließlich noch deutlicher. Er merkte an, dass es in der UFC nicht darum ginge zu siegen, sondern wie man siegt. Man müsse die Fans zufrieden stellen, denn die spülen letztenendes das Geld in die Taschen der Athleten. Eben jene Fans zu beleidigen sei mehr als dämlich.

Lesnar erhob nach seinem Rückkampf gegen Frank Mir, bei UFC 100, beide Mittelfinger in Richtung der Fans, nachdem diese ihn auf Grund eines neuerlich unspektakulär verlaufenen Sieges ausbuhten. Auf der Pressekonferenz nach der Veranstaltung entschuldigte er sich dafür.