MMA Restliche Welt

Gegard Mousasi betrogen von eigenem Manager?

Gegard Mousasi (25-2-1) sollte am 1. August bei Affliction gegen Renato „Babalu“ Sobral kämpfen. Nach der Absage des Events und der folgenden Auflösung Afflictions, wurde der Kampf auf den 15. August bei Strikeforce verlegt. Nun kamen einige dubiose Machenschaften ans Tageslicht, die den Hergang des Deals betreffen.

Wie Bloody Elbow berichtet, verdächtigte Mousasi seinen Manager, Apy Echteld, ihn hintergangen zu haben. Aus diesem Grund telefonierte Gegard am Samstag mit Joe Silva, dem Matchmaker der UFC, um die Beteuerungen seines Managers zu überprüfen. Bei Affliction sollte er 125.000 Dollar plus Siegbonus erhalten. Sein Manager versicherte ihm, die UFC habe lediglich 40.000 Dollar (plus Siegbonus in gleicher Höhe) geboten. Daher habe Echteld ihn ermutigt, bei Strikeforce zu unterzeichnen, obwohl er dort auch weniger als die Hälfte der Affliction-Gage verdient.

M-1 bekundete gestern, Mousasi habe mit Joe Silva telefonisch verhandelt. Silva dementiert das jedoch vehement. Es würde auch im Widerspruch zu Gegards Nachfrage bezüglich des angeblichen Angebots stehen.

M-1 vertritt nicht nur Mousasi, sondern auch Fedor Emelianenko, der kürzlich bei Strikeforce unterzeichnete. Es hat also den Anschein, dass Mousasi von seinen eigenen Leuten betrogen wurde, um deren Interessen zu vertreten. Am Ende könnte es allerdings ein Eigentor für M-1 geworden sein, weil Mousasi das Spiel durchschaute und sich vermutlich nach einem neuen Management umschauen wird.