MMA Restliche Welt

Gabriel Gonzaga nach Hause geschickt

Ein geschlagener Gonzaga verlässt die UFC. (Foto via Sherdog)

Gabriel "Napao" Gonzaga (11-6 MMA, 7-5 UFC) wurde mit sofortiger Wirkung von seinen Diensten in der UFC befreit.

Der Schwergewichtler bestätigte gestern über Twitter, dass sein Vertrag nach der UFC 121 Niederlage, am letzten Samstag gegen Brendan Schaub, aufgelöst wurde. "Zurück ins normale Leben und BJJ für immer", waren die Worte des BJJ-Schwarzgurts. Was er damit meint, ist ungewiss. Ob er das "normale Leben" als einen anderen Beruf ansieht und dem MMA-Sport den Rücken kehrt? Es wäre zu früh und sicherlich nur eine Interpretation, deshalb muss man an dieser Stelle auf eine Aufklärung seinerseits warten.

Der 31 Jahre alte Gonzaga hatte eine Bilanz von drei Siegen und vier Niederlagen, nachdem er bei UFC 74 um den Schwergewichtstitel kämpfte und verlor. Ein ewiges Auf und Ab, das auf Dauer von der UFC nicht geduldet wird.

Unvergessen sein größter Erfolg, der Highkick-KO gegen den ehemaligen PRIDE Open Weight Grand Prix Champion, Mirko "Cro Cop" Filipovic.

Trotz seines Erfolgs gegen einen schwächelnden Cro Cop ist es unverständlich, warum ein BJJ-Spezialist nicht den Boden sucht und mit seinen Gegnern steht. Die Niederlagen gegen Carwin, Dos Santos, Tuchscherer und sogar Werdum kamen auf diesem Wege zustande.

Gonzaga muss sich in Zukunft auf seine Stärke, den Bodenkampf, verlassen und an seinen Schwächen arbeiten, wenn er sich eine Rückkehr in die UFC erhofft.