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Freddie Roach: Diaz ist kein guter Boxer

Hat Nick Diaz das beste Boxen im MMA-Sport? (Foto: Showtime Sports/Strikeforce)

Freddie Roach, der kreative Kopf hinter Box-Champions wie Manny Pacquiao, Julio César Chávez, Jr. oder Lucia Rijker, sprach vor wenigen Tagen über das morgige UFC 158-Titelduell im Weltergewicht. Dabei hatte der Meistertrainer kaum positive Worte für Titelherausforderer Nick Diaz übrig.

Laut Roach, der unter anderem Mauricio Rua sowie Weltergewichtschampion Georges St. Pierre trainiert, habe Diaz keinesfalls das beste Boxen im MMA-Sport.

„Leute behaupten, Diaz habe die besten Hände oder die beste Boxtechnik im MMA“, so der 52-jährige Coach. „Das ist totaler Bockmist. Nick geht vorwärts, wirft mit Arm-Punches um sich, ohne Kraft – und kreuzt dabei seine Beine. Seine Balance ist wirklich schlecht. Ich bin ganz und gar nicht davon beeindruckt.“

Diaz, ein Cesar-Gracie-Schwarzgurt im brasilianischen Jiu-Jitsu, konnte in der Vergangenheit Athleten wie B.J. Penn, Paul Daley oder auch Boxprofi K.J. Noons im Stand heftige Probleme im Käfig bereiten. Trotz seiner Stärke am Boden gilt er als Haudegen, der keinem Faustkampf aus dem Weg geht und 13 seiner 26 Erfolge vorzeitig durch T.K.o. feiern konnte.

„Diaz hat eine gute Ausdauer, er hat große Eier, aber sein Boxen ist lediglich okay“, so Roach.

Laut Roach ist sein Schützling, Titelverteidiger St. Pierre, mehr als bereit, um Diaz' Angriffe zu kontern, wenn beide Athleten in der Nacht von Samstag auf Sonntag im kanadischen Montreal aufeinander treffen werden.

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