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Frank Mir begrüßt Kampf gegen Daniel Cormier

Frank Mir wird für einen Kampf zu Strikeforce wechseln. (Foto: Ron Chenoy/US Presswire)

Vor etwa zwei Wochen wurde bekannt, dass UFC-Schwergewicht Frank Mir für einen Kampf zu Strikeforce wechseln und auf Daniel Cormier treffen wird. Am Montagabend war Mir zu Gast bei der „MMA Hour“ von unseren Kollegen von MMAFighting und äußerte sich zu seinem Kampf gegen Cormier.

Auf die Frage hin, ob Mir denn Bedenkzeit für einen einmaligen Wechsel zu Strikeforce brauchte, antwortete er mit: „Nein. Ich wurde gefragt und dachte 'na klar'.“

Cormier muss als Strikeforce Grand-Prix-Sieger einen weiteren Kampf bei Strikeforce absolvieren. Diese Stipulation wurde vor dem Grand Prix festgelegt, ist jedoch nun eher ein Hindernis, denn viele Fans forderten Cormiers Wechsel in die UFC. Mit Frank Mir konnte jedoch noch ein interessanter Gegner gefunden werden.

„Der Sieg gegen Josh Barnett hat mich sehr beeindruckt“, so Mir weiter. „Offensichtlich hat Cormier einen sehr starken ringerischen Hintergrund. Sein Striking verbessert sich.“

Im Mai besiegte Cormier den PRIDE-Veteran Josh Barnett im Finale des Schwergewichtsturniers nach Punkten. Fünf Runden lang dominierte der im MMA-Sport noch unbesiegte, begnadete Ringer seinen Gegner im Stand und am Boden.

„Ich war neugierig, wie er sich auf dem Boden schlägt. Einige Male war er in Gefahr, behielt aber die Nerven und konnte die Versuche des Gegners abwehren. Deswegen denke ich, dass er ein gefährlicher Gegner ist.“

Außerdem ist Mir der Meinung, dass er den Vorteil im Stand und auf dem Boden hat. Jedoch hat er selbst wohl keine Mitsprache darüber, wo der Kampf stattfindet, denn es liegt an Cormier, wo er den Kampf mittels seiner ringerischen Fähigkeiten hinbringt: „Sein Ringen ist Lichtjahre vor meinem, sogar an meinem besten und seinem schlechtesten Tag.“

Allerdings ist Mir ein respektierter Schwarzgurt im Jiu-Jitsu, und auf der Matte zu landen, kann auch in seine Karten spielen.

Rückblickend hatte Mir noch ein paar Worte bezüglich seines Kampfes gegen Junior dos Santos: „Mein Gewicht beeinträchtigte meine Mobilität. Ich habe mich nicht gut bewegt und gegen einen, der dies im Schwergewicht wohl am besten tut, war dies das Rezept für ein Disaster.“

Des Weiteren erwartet er keine Unterschiede, wenn er nun bei Strikeforce kämpft. Allerdings ist er sich bezüglich der Handschuhe unsicher und würde es bevorzugen, wenn er die standardisierten UFC-Handschuhe benutzen darf.

Frank Mir über TRT

Testosteron-Ersatztherapie (TRT) ist in aller Munde und ein heiß diskutiertes Thema in MMA-Kreisen. Immer mehr Kämpfer outen sich und geben bekannt, dass sie diese Behandlung in Anspruch nehmen. Grund dafür sind zu niedrige Testosteron-Werte, was ein Gesundheitsrisko darstellt. In Absprache mit den Sportkommissionen ist eine entsprechende Ersatztherapie möglich und somit legal.

Auch Mir ist betroffen und diesbezüglich nahm er gegenüber MMAFighting Stellung.

Er unterziehe sich regelmäßigen Blutuntersuchungen. Die Gründe finden sich eher in der eigenen persönlichen Gesundheit als in der Kampfkarriere. In absehbarer Zukunft wird Mir weiterhin die Therapie erhalten.

„Soweit die Leistungen im Gym betroffen sind, kann ich keine Unterschiede feststellen. Aber was die Bereiche meiner Gesundheit angeht, in denen ich Probleme bekam... dort wird es zu persönlich... die Therapie behalte ich aber vermutlich bei.“