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Forrest Griffin nahm vor Silva-Kampf Xanax ein

Forrest Griffin (Foto: Zuffa LLC)

Forrest Griffin gab diese Woche bei „The MMA Hour“ zu, im Vorfeld seines Kampfes gegen Anderson Silva bei UFC 101 im August 2009 Xanax eingenommen zu haben, ein Medikament zur kurzzeitigen Behandlung von Angst- und Panikstörungen.  Der Dopingtest nach dem Kampf fiel dementsprechend positiv aus, wurde aber bis heute nicht öffentlich gemacht.

Griffin sagte, er habe Xanax am Abend vor dem Kampf eingenommen, da er nervös war und nicht schlafen konnte. Dafür hätte er sogar ein ärztliches Rezept gehabt.

Aufgrund der geringen Wirkstoffmenge, die der Dopingtest bei ihm noch aufzeigte, fiel Griffins Bestrafung verhältnismäßig gering aus. Er wurde 30 Tage suspendiert und musste eine Geldstrafe zahlen. Bis heute wusste man nichts davon.

Die staatliche Sportkommission von Pennsylvania, die für UFC 101 zuständig war, erklärte, man habe den positiven Dopingbefund nicht öffentlich gemacht, um die Privatsphäre des Sportlers zu schützen.

Griffin, der nur drei Monate nach UFC 101 bei UFC 106 gegen Tito Ortiz ins Octagon zurückkehrte, gab auf seinem Lizenzformular für die Veranstaltung nur an, dass er kurz zuvor für 30 Tage suspendiert wurde. Den Grund hierfür nannte er damals nicht.