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Fedor ist kein UFC-Fan

Fedor bei seiner Ankunft in den USA. (Foto via M-1 Global)

Eigentlich sollte bei der gestrigen Telefonkonferenz die kommende Strikeforce-Veranstaltung am 26. Juni beworben werden, doch immer wenn Fedor Emelianenko mit den Medien spricht, kommt früher oder später das Thema UFC auf den Tisch.

„Ich bin kein UFC-Fan“, antwortete Emelianenko auf die Frage, ob sein Kampf gegen Fabricio Werdum wichtiger sei als der UFC-Titelvereinigungskampf zwischen Brock Lesnar und Shane Carwin. „Ich würde gerne alle Fans dazu einladen, sich unseren Kampf anzusehen. Ich denke, er ist wichtiger, weil wir nicht in der UFC sind.“

„Ich meinte, ich schaue mir die Veranstaltungen der UFC nicht gerne an“, erklärte Emelianenko später seine Antwort mittels Übersetzer. „Ich habe einige ihrer Promos und Veranstaltungen gesehen und es scheint, als seien sie voller Negativität. Deswegen schaue ich mir ihre Programme einfach nicht gerne an. Die Kombination, wie die Kämpfer präsentiert werden und wie sie sich selbst präsentieren und in mancher Hinsicht auch die Handlungen der Kämpfer, lassen den Sport nicht immer gut aussehen.“

Aussagen wie diese werden bei UFC-Präsident Dana White nicht gerade Entzückung hervorrufen. White versucht seit Jahren hartnäckig, das russische Schwergewicht unter Vertrag zu nehmen, doch bislang scheiterten alle Verhandlungen mit dessen Managementteam M-1 Global. Emelianenko ist noch für zwei Kämpfe an Strikeforce gebunden. Wie es momentan scheint, hat er nach Ablauf des Vertrages nicht vor, zur UFC zu wechseln.