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Fedor Emelianenko von Strikeforce entlassen

Fedor Emelianenko wurde von Strikeforce entlassen. (Foto via CagedInsider.com)

Strikeforce hat sich von Fedor Emelianenko getrennt. Nach drei Niederlagen in Folge wurde der Vertrag des ehemaligen PRIDE Schwergewichtschampions aufgelöst. UFC-Präsident Dana White verkündete die Nachricht auf der Pressekonferenz zu UFC 133.

„Ja, er wurde entlassen“, so White. „Ihr dachtet, er wäre der Pound-for-Pound beste Kämpfer der Welt. Ich sage seit Jahren, dass er überbewertet ist.“

Die Entscheidung, Emelianenko zu entlassen, kam jedoch nicht von White: „Ich habe rein gar nichts mit solchen Entscheidungen zu tun.“

M-1 Global Direktor Evgeni Kogan stand unseren Kollegen von MMAJunkie für ein kurzes Statement zur Verfügung. „Wirklich?“, so Kogan. „Angesichts der Tatsache, dass White keinen Vertrag mit Fedor hat, ist das sehr interessant.“

Kogan erklärte, dass Emelianenko weiterhin bei Showtime Networks, Inc unter Vertrag stünde. Dieser Vertrag spielte eine große Rolle, als man Emelianenko nach Meinungsverschiedenheiten während Vertragsverhandlungen im Jahr 2010 wieder an den Verhandlungstisch holte.

Der Vertrag mit Showtime Networks garantiert der MMA-Organisation M-1 Global, an der auch Fedor Emelianenko Anteile hält, vier übertragene Veranstaltungen auf dem Fernsehsender Showtime im Jahr 2011. Kogan gab an, dass Emelianenko in Zukunft wahrscheinlich für M-1 Global antreten wird.

Fedor Emelianenko (31-4) machte sich mit einer legendären Siegesserie gegen Top-Kämpfer, wie Antonio Rodrigo Nogueira und Mirko Cro Cop, einen Namen. Im Jahr 2010 brach die fast zehn Jahre lange Siegesserie mit einer Niederlage durch Aufgabe gegen Fabricio Werdum ab. Im Rahmen des Strikeforce World Grand Prix verlor er daraufhin gegen Antonio Silva durch TKO, nachdem der Ringarzt den Kampf wegen einem zu stark angeschwollenem Auge Emelianenkos abbrach. Erst am Samstag verlor er durch TKO gegen Dan Henderson. Nach dem Kampf sprach er über einen möglichen Rücktritt vom MMA-Sport. Eine Entscheidung sollte in den kommenden Wochen fallen.