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Fedor Emelianenko soll 2,5 Millionen Dollar für ersten Kampf erhalten

Fedor Emelianenko (Foto: Dorian Szücs/GNP1.de)

Vergangenes Wochenende platzte die Bombe: Fedor Emelianenko kündigte sein Comeback für Silvester in Japan an (GNP1.de berichtete). Wochenlang hatte der Russe Fans und Journalisten hingehalten, Gerüchte um Einsätze bei der UFC, Bellator oder sogar M-1 Global machten die Runde. Nun ist auch klar, warum Emelianenko die Angebote der amerikanischen Organisationen ausschlug: laut einem Bericht von Dave Meltzer soll Emelianenkos Comeback mit 2,5 Millionen Dollar vergütet werden.

Zweieinhalb Millionen US-Dollar, dazu Sponsoreneinnahmen und Boni, die hinter den Kulissen gezahlt werden - wer würde bei so einem Angebot nicht schwach werden? Soviel soll Fedor Emelianenko für seinen Comeback-Kampf an Silvester erhalten. Der Russe gab vergangene Woche im Rahmen der Bellator-Glory-Kooperation "Dynamite" bekannt, am Jahreswechsel wieder für seinen alten Arbeitgeber Nobuyuki Sakakibara in den Ring zu steigen. Die Reaktionen fielen gemischt aus. Während auf der einen Seite die Freude über ein Comeback bei einem Pride-Äquivalent überwiegt, ist es auf der anderen Seite auch Enttäuschung, Emelianenko nicht gegen die besten Schwergewichte der Welt sehen zu können. Die verdienen weiterhin ihre Brötchen in der UFC.

Woran die Verhandlung mit der UFC letztendlich scheiterte, wird wohl vorerst noch ein Geheimnis bleiben. Dass der Branchenführer ein Angebot dieser Größenordnung unterbreitet hat, darf jedoch bezweifelt werden. Emelianenko war drei Jahre lang wie vom Erdboden verschluckt und konnte bereits als aktiver Kämpfer bei Strikeforce nur schwer auf dem amerikanischen Markt Fuß fassen. Nachdem das Strikeforce-Debüt gegen Brett Rogers von 4 Millionen Zuschauern gesehen wurde, pendelten sich die anschließenden Duelle gegen Fabricio Werdum, Antonio Silva und Dan Henderson zwischen 400.000 und 700.000 Zuschauern ein.

Komplett ausschließen sollte man ein Engagement Emelianenkos bei der UFC jedoch nicht. Vertragsdetails bei der noch namenlosen japanischen Organisation Sakakibaras wurden nicht veröffentlicht. Es könnte also sein, dass die Fedor-Gerüchteküche im Januar wieder zu brodeln beginnt.