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Fedor Emelianenko interessiert an Superfight gegen Lesnar

Fedor Emelianenko (Foto: Dorian Szücs/GNP1.de)

Am kommenden Freitag wird Fedor Emelianenko seinen zweiten Kampf nach seiner Rückkehr zum MMA-Sport bestreiten. In St. Petersburg trifft er im Hauptkampf der 50. Ausgabe von Fight Nights auf das einstige UFC-Habschwergewicht Fabio Maldonado. Aufgrund der Partnerschaft zwischen Eurasia Fight Nights und der UFC wird der Kampf sogar auf dem Fight Pass, dem Streaming-Dienst der UFC übertragen. Diese Tatsache sorgt seit der Ankündigung für Gerüchte über einen UFC-Einsatz der MMA-Legende. Gerüchte, die Emelianenko nun in der MMA Hour bestätigte.

„In einem Wort: Ja,“ ließ Emelianenko über seinen Übersetzer ausrichten. „Die Möglichkeit, dass ich bei der UFC unterschreibe, existiert. Ich wollte immer für die UFC kämpfen und ich würde für die UFC kämpfen, aber momentan müssen wir uns das Angebot genau anschauen. Beide Parteien müssen damit zufrieden sein. Die UFC und meine Organisation. Solange es noch Reibungspunkte gibt, solange wir noch nicht zu 100% auf Augenhöhe sind, solange ist der Vertrag noch in der Schwebe.“

Wie der „Last Emperor“ bekannt gab, endet sein Vertrag mit dem Kampf gegen Maldonado. Danach kann sich der vertragsfreie Russe wieder das beste Angebot aussuchen. Bereits vergangenes Jahr wurde über einen UFC-Einsatz des Rückkehrers spekuliert, der 39-Jährige entschied sich stattdessen für ein Engagement bei Rizin FF unter seinem früheren Arbeitgeber Nobuyuki Sakakibara. Dort besiegte er den indischen Kickboxer Jideep Singh. Kein Gradmesser für den früheren Pride-Champion.

Vor Jahren versuchte die UFC bereits einmal erfolglos, Emelianenko für einen Kampf gegen Lesnar zu bekommen. Bis heute sind die Gründe der Absage unklar. Dana White gab an, es habe mit dem Tod Emelianenkos Vater zu tun. Aber auch Forderungen von Emelianenkos Manager Vadim Finkelstein, gleichzeitig Präsident der russischen Organisation M-1 Global, nach einer Co-Promotion, scheinen den Ausschlag gegeben zu haben. Nun, im Schatten der MMA-Rückkehr von Brock Lesnar, nehmen auch Spekulationen um den lange ersehnten Superfight zwischen Lesnar und Emelianenko Fahrt auf.

„Wir haben nie ein solches Angebot erhalten. Aber wenn jemand mit einem solchen Vorschlag auf uns zu kommt, sind wir auf jeden Fall interessiert. Momentan bin ich viel näher an einer UFC-Unterschrift, als vergangenes Jahr, als ich zum MMA zurückkam. Wir haben ein Angebot der UFC vorliegen. Aber es gibt ein paar Kleinigkeiten, die wir diskutieren müssen.“

Die unendliche Geschichte geht als weiter. Das nächste Kapitel wird am Freitag in St. Petersburg zwischen Fedor Emelianenko und Fabio Maldonado geschrieben. Die Veranstaltung, in deren Verlauf auch die Deutschen Ruben Wolf und Daniel Dörrer antreten, wird ab 17 Uhr auf dem UFC Fight Pass übertragen.