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Fedor Emelianenko gegen Mariusz Pudzianowski möglich?

Am gestrigen Donnerstag fand in Japan die erste Pressekonferenz von Nobuyuki Sakakibara bezüglich der groß angekündigten Silvestergala statt, auf der der frühere PRIDE-Champion Fedor Emelianenko sein Comeback geben wird (GNP1.de berichtete). Mit Rizin Fighting Federation bzw. dem Rizin Fighting World Grand Prix 2015 stehen bereits die Namen für Organisation und erste Veranstaltung fest. Nur ein wichtiges Detail wurde noch nicht verraten: der Gegner für Fedor Emelianenko.

Ursprünglich sollte Fedor Emelianenko (34-4 (1)) auf den indischen Kickboxer Jaideep Singh (1-0) treffen (GNP1.de berichtete). Zwar war Emelianenko auf der Pressekonferenz anwesend, angekündigt wurde sein Duell jedoch nicht. Warum, ist unklar. Ob es nur an noch nicht unterschriebenen Verträgen liegt oder vielleicht doch an einem Umdenken im Matchmaking, darüber kann zu diesem Zeitpunkt nur spekuliert werden.

Klarheit herrscht hingegen bei anderen Namen. BJJ-Monster Gabi Garcia (GNP1.de berichtete) und Kickboxerin Rena Kubota werden ihr MMA-Debüt, Kazushi Sakuraba gegen Shinya Aoki sein Comeback geben. Allerdings nicht auf der gleichen Veranstaltung wie Emelianenko, denn der World Grand Prix 2015 soll über drei Tage gehen und insgesamt 30 Kämpfe im MMA und Kickboxen präsentieren.

Um diese 30 Kämpfe zu füllen, hat sich Sakakibara gleich eine Armee von Partnern ins Boot geholt. Dass Bellator-Kämpfer Ausflüge nach Japan machen würden, war aufgrund des Engagements von CEO Scott Coker abzusehen, dazu gesellen sich nun jedoch auch Organisationen aus aller Welt wie BAMMA aus England, Jungle Fight aus Brasilien, Bushido aus Japan und der europäische Spitzenreiter KSW. Wäre also ein Duell zwischen Fedor Emelianenko und Mariusz Pudzianowski möglich? Aufgrund der Liebe Japans für optische Diskrepanzen der Kämpfer und des Leistungsstands der beiden Athleten durchaus denkbar.

Aber nicht nur eventuelle Freak Fights, mit Sakuraba gegen Aoki ist der erste bereits angekündigt, lassen das Herz der Pride-Nostalgiker höher schlagen. Auch das Regelwerk ist dem früheren Branchenprimus nachempfunden. Zehn Minuten für die erste Runde, Soccer Kicks, Stomps und Kniestöße am Boden werden erlaubt sein, über Ellenbogenschläge wird noch diskutiert. Im Gegensatz zu den männlichen Kollegen sollen Frauen jedoch drei Runden à fünf Minuten kämpfen.

Abgesehen von Sakuraba gegen Aoki wurde noch kein Duell für die Veranstaltung am 29. bzw. 31. Dezember verkündet. Für US-Fans steht mit SpikeTV der Übertragungspartner bereits fest, in Japan möchte man in der Tradition von Pride wieder mit FujiTV zusammenarbeiten. Eine Partnerschaft konnte jedoch noch nicht bekannt gegeben werden.